Arbeitslosenzahlen im Kreis Bergstraße fallen erneut

Wirtschaft kann wieder durchstarten. Corona-Unterstützungen von Kreis und Bund

Die Arbeitslosenzahlen im Kreis Bergstraße entwickeln sich weiter positiv. So ist die Arbeitslosenquote auch im Juni im Vergleich zum Vormonat weiter gesunken. Sie fiel von 3,8 auf 3,7 Prozent. Zudem liegt im Juni der Kreis Bergstraße mit einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent und 1,9 Prozent im SGB-II-Bereich erneut unter der südhessischen Durchschnittsquote von 4,9 Prozent beziehungsweise 2,9 Prozent im SGB-II-Bereich. „Dass die Arbeitslosenquote im Kreis Bergstraße trotz ‚Corona‘ auf einem stabilen, niedrigen Niveau bleibt, sind sehr gute Nachrichten“, betont Landrat Christian Engelhardt. „Ich hoffe sehr, dass sich die Zahlen auch in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin positiv entwickeln werden. Denn durch die weiteren Lockerungen können nun endlich wieder alle wirtschaftlichen Bereiche durchstarten.“

Dem stimmt auch seine Kollegin, die Erste Kreisbeigeordnete und für das Kommunale Jobcenter des Kreises Bergstraße „Neue Wege“ zuständige Dezernentin, Diana Stolz zu: „Wir sind derzeit vorsichtig optimistisch, dass sich in der nächsten Zeit auch der SGB-II-Bereich weiter positiv entwickeln wird. Denn auch Saisonkräfte und Minijobber können ihre Beschäftigungen zum Beispiel in der Gastronomie sowie der Kultur- oder Veranstaltungsbranche wieder aufnehmen“, so Stolz.

Corona-Unterstützungen von kreis und Bund

Die Corona-Pandemie war für viele wirtschaftlichen Bereiche eine große Herausforderung. Mit am längsten von den damit einhergehenden Einschränkungen betroffen waren jedoch vor allem die Hotel-, Gastronomie- und Veranstaltungsbranche. „Der Kreis Bergstraße hat diese Bereiche in der besonders schwierigen Zeit daher nach Kräften unterstützt. – Etwa mit dem Einrichten einer Lieferdienstseite auf der Kreis-Homepage oder Hygienepaketen, die die Kreisverwaltung den Bergsträßer Gastronomen kostenlos zur Verfügung stellte“, hebt Engelhardt hervor. Darüber hinaus gab es vom Bund verschiedene finanzielle Förderprogramme, wie beispielsweise die Überbrückungshilfen. Aus diesen Förderprogrammen wurden alleine in Hessen insgesamt 3,4 Milliarden Euro ausgezahlt. Ein Teil der Gelder erhielten dabei Bergsträßer Unternehmen und Soloselbstständige. Um auch den Neustart für betroffene Unternehmen zu unterstützen, wurde das Förderprogramm „Überbrückungshilfen III“ bis September 2021 verlängert und sogar noch ausgeweitet. So gibt es nun die sogenannte „Restart-Prämie“, durch die Unternehmen einen höheren Personalkostenzuschuss erhalten können, um Beschäftigte aus der Kurzarbeit zurückzuholen oder neu einzustellen. „Diese umfangreichen Förderprogramme und finanziellen Hilfen für Unternehmen und Soloselbstständige haben in den vergangenen Monaten dabei geholfen, die Corona-Pandemie zu überstehen. Wir als Kreis haben die Bergsträßer Betriebe nach Kräften mit zusätzlichen Maßnahmen unterstützt. Ich hoffe daher sehr, dass es in den kommenden Monaten zu keiner größeren Insolvenzwelle kommen wird“, so der Bergsträßer Landrat. (kb)

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