Sanner erzielt Rekordumsatz 2020 mit fast 15 Prozent plus

Zeichen stehen auf Wachstum/Corona förderte Nachfrage

Ab sofort ist die biobasierte Brausetablettenverpackung Sanner BioBase® in vier Röhrenlängen und mit fünf Verschlussvarianten erhältlich. Bild © red

Die Sanner GmbH verzeichnet 2020 einen Rekordumsatz von rund 98 Millionen Euro – ein Plus von beinahe 15 Prozent. Dieses signifikante Wachstum ist auch auf die Corona-bedingte Nachfrage zurückzuführen. Beim Hersteller von Medizintechnikprodukten und pharmazeutischen Verpackungen geht man dennoch in den kommenden Jahren von einem stetigen Wachstum aus. Dieses Jahr soll sogar die 100 Millionen-Marke geknackt werden.

Bei Sanner stehen alle Zeichen auf Wachstum: Nach einem überdurchschnittlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2020 sind die Prognosen auch für die kommenden Jahre positiv: „Gerade unsere Entwicklungen in den Bereichen intelligente Medizinprodukte und kundenindividuelle Lösungen versprechen weitere Zugewinne. So gehen wir davon aus, dass wir 2021 die 100 Millionen Euro Marke locker erreichen werden“, so Geschäftsführer Dr. Johannis Willem van Vliet. „Durch den Ausbau der Standorte in Deutschland und China schaffen wir zudem weitere Kapazitäten für Entwicklung und Produktion. Das lässt uns in Summe sehr positiv in die Zukunft blicken.“

Expansion trotz Corona

Zu dem überdurchschnittlichen Umsatzplus hat insbesondere die Nachfrage in China, dicht gefolgt von Europa und den USA, geführt. Hier waren aufgrund der Corona-Pandemie vor allem Sanner Klassiker wie der DASG 1 Trockenmittelverschluss, der weltweit etwa für die Verpackung von Vitamin C Brausetabletten Anwendung findet, gefragt – streckenweise sogar bis hin zu einer um 30 Prozent angestiegenen globalen Nachfrage. „Wir rechnen damit, dass diese Nachfrage in Europa und den USA durch den Rückgang der Pandemie wieder abflachen wird“, so Claudia Tonhäuser, Chief Financial Officer (CFO) bei Sanner. „Wir sind aber zuversichtlich, diesen Umsatzrückgang mit neuen Produkten und Konzepten auffangen zu können.“

Planung Verlagerung in Stubenwald beginnt

Trotz der Pandemie hat Sanner an mehreren Standorten entscheidende Schritte in Richtung Zukunft unternommen: So sind in China alle Voraussetzungen für den Bau des zweiten Werkes erfüllt. Der Spatenstich soll noch vor Herbst 2021 stattfinden. Auch im Headquarter kündigen sich Veränderungen an: Dieses Jahr beginnt die Planung des neuen Standorts im Gewerbegebiet Stubenwald II in Bensheim. Im Laufe des Jahres 2024 soll übersiedelt werden. Am neuen Standort entstehen in Zukunft weitere Forschungs- und Entwicklungskapazitäten für kundenindividuelle Lösungen und Medizintechnik-Produkte – ergänzt durch modernstes Produktionsequipment, auch für die Elektronik- und Reinraumfertigung. „So stärken wir unsere Standortstrategie in Deutschland und bauen diese um ökologische Aspekte weiter aus“, so van Vliet.

Auf Wachstum und Patientensicherheit ausgerichtet

Im Zentrum von allen Bemühungen steht neben der wirtschaftlichen vor allem die menschliche Komponente: „Wenn wir die Patientensicherheit, Therapieadhärenz und Nachhaltigkeit – und damit die Lebensqualität für hunderttausende Menschen – mit unseren Lösungen Schritt für Schritt verbessern, haben wir unser Ziel erreicht“, so van Vliet. Das möchte Sanner in den kommenden Jahren nicht nur im Bereich pharmazeutischer Primärverpackungen mit neuen Entwicklungen etwa für medizinisches Cannabis oder innerhalb des Sanner BioBase® Portfolios tun, sondern vor allem mit Innovationen im Bereich intelligenter Medizintechnik-Lösungen. (red)

Text Post 2, Werbung