VOBA gibt Mitgliedern drei Prozent Dividende

Volksbank Darmstadt – Südhessen eG legt stabiles Ergebnis für 2018 vor

Ein stabiles Ergebnis legte der Vorstand der Volksbank Darmstadt-Südhessen eG in seiner im Kongresszentrum Darmstadtium veranstalteten Vertreterversammlung vor. Bild © VOBA

Ein stabiles Ergebnis für das Jahr 2018 konnte der Vorstand der Volksbank Darmstadt-Südhessen eG in seiner kürzlich im Kongresszentrum Darmstadtium, in Darmstadt, veranstalteten Vertreterversammlung vorlegen und wurden von den gut 350 Vertreterinnen und Vertreter durch Handzeichen einstimmig entlastet. Zudem beschloss die Versammlung eine Dividende in Höhe von drei Prozent für die von rund 100.000 Mitglieder gezeichneten Geschäftsanteile. Keine Überraschungen gab es bei den Wiederwahlen zum Aufsichtsrat. So wurden die Bensheimer Rechtsanwältin Sylvia Rhein, der in Lampertheim ansässige Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hellmut Kill sowie Horst Lulay, Geschäftsführender Gesellschafter der Heppenheimer Firma Lulay Natursteinobjekte GmbH, einstimmig in ihrer Funktion bestätigt.

Deutliches Wachstum

Übereinstimmend berichteten Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Frank sowie die beiden Vorstandssprecher Michael Mahr und Matthias Martiné von einem erfreulichen Geschäftsverlauf. So verzeichnete die Bank mit ihren 760 Beschäftigten in allen wichtigen Bilanzpositionen – Einlagen, Kredite, Geschäftsvolumen – in 2018 ein deutliches Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,9 Prozent auf jetzt 4,6 Milliarden Euro. Dieses Resultat spiegelt die gute Entwicklung im Kundengeschäft wider.

Wie aus der Pressemeldung der Volksbank hervorgeht wurden, ohne die Vergabestandards gelockert zu haben, Kredite in Höhe von 735 Millionen Euro neu vergeben bzw. prolongiert. Das Kreditvolumen weitete sich damit um 3,1 Prozent auf über 3,4 Milliarden Euro aus. Ein Spiegelbild sowohl für die Investitionsfreude der heimischen Wirtschaft als auch für das steigende Interesse der Bürgerinnen und Bürger an Immobilieneigentum.

Problem Niedrigzinsphase

Praktisch in allen Redebeiträgen -unter anderem hielt auch der Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg, Klaus Peter Schellhaas, einen Gastbeitrag- wurde deutlich, dass auch der Volksbank –wie allen regionalen Kreditinstituten– die vor zehn Jahren ausgebrochene weltweite Finanzkrise mit ihren daraus erwachsenen Folgen, wie die anhaltende Niedrigzinsphase sowie die weiter wachsenden Anforderungen der Bankenaufsicht, zu schaffen macht. Immerhin zahlen Banken für die Unterhaltung von Guthaben bei den Zentralbanken längst Negativzinsen und ein Ausstieg der EZB aus dieser Zinspolitik ist nicht absehbar. Belastend kommt der zunehmende Preisdruck durch immer neue digitale Plattformen oder Wettbewerber hinzu, die ohne Vor-Ort-Service und persönliche Betreuung erheblich günstiger wirtschaften können, auch weil sie dabei gerne auf die kostenintensive Infrastruktur der Regionalbanken zurückgreifen.

Kundeneinlage gestiegen

Optimismus ist trotzdem angesagt. Trotz der Niedrigzinsphase war das Institut bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern weiterhin als sicherer Verwalter von Vermögenswerten gefragt. Die Einlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf die neue Rekordhöhe von 3,7 Milliarden Euro. Dabei setzte sich der Trend bei den Anlegerinnen und Anlegern nicht nur auf Tagesgeld zu setzen, sondern auch in perspektivisch attraktivere Wertpapieranlagen zu investieren, fort. (rs/voba/red)

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