„Wir sind Bergstraße“ freut sich über Spende

Energiegenossenschaft Starkenburg übereicht 2.000 Euro-Scheck zur Herstellung von Corona-Stoffmasken

Eine Spende in Höhe 2000 Euro erhielt der Verein „Wir sind Bergstraße“ von der Energiegenossenschaft Starkenburg. Das Geld hilft bei der Herstellung von Corona-Stoffmasken. Bild © Verein

Ein freudiger Anlass führte die Organisatorinnen der Aktion „Wir sind Bergstraße“, Dr. Bianca Scholz und Annalena Homa zu den Starkenburger Energiegenossen nach Heppenheim. In der Geschäftsstelle erwarteten sie Vorstandsmitglied Micha Jost und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Guthier mit einem 2.000 Euro Spendenscheck. Damit soll die weitere Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer unterstützt werden. Bislang wurden schon über 25.000 Schutzmasken genäht und im Kreis Bergstraße an Alten- und Pflegeheime, soziale Einrichtungen, Polizei, Feuerwehr oder Pflegedienste kostenlos verteilt. Unter dem Dach von „Wir sind Bergstraße“ sind rund 500 Näherinnen und Näher aktiv.

„Wir sind durch unsere Mitglieder auf diese Aktion aufmerksam gemacht worden, waren sofort begeistert und haben uns unmittelbar zu einer Spende entschieden“, erläutert Andreas Guthier, Aufsichtsratsmitglied der Energiegenossenschaft Starkenburg.

Wertvolle Unterstützung

Dr. Bianca Scholz nahm den Scheck dankend im Empfang. „Toll, dass wir hier eine so wertvolle Unterstützung für unsere gemeinnützige Arbeit erhalten. Besonders freut es mich, dass sich hier zwei echte Bürgerbewegungen gefunden haben. Es immer wieder ermutigend zu erleben, was passiert, wenn engagierte Menschen die Lösung von Problemen selbst in die Hand nehmen.“ Die Mitinitiatorin Annalena Homa ergänzt: „Wir werden uns nun Gedanken machen, welche Formen der Zusammenarbeit in Zukunft möglich wären.“

Ertrag aus Bürgerwindrad

Das Spendengeld der Energiegenossen stammt übrigens aus den Erträgen des ersten Bürgerwindrades im Kreis Bergstraße (Greiner Eck – Neckarsteinach). „Das Windjahr 2020 war bislang überaus ertragreich“, so Vorstandsmitglied Micha Jost „daher haben wir die finanziellen Möglichkeiten, mit diesen Einnahmen auch solche wichtigen Bürgerprojekte zu unterstützen.“ (red)

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