Appell des ICE-Regionalforums Südhessen an Bahn und Bund

Appell des ICE-Regionalforums Südhessen an Bahn und Bund

In einer Zusammenkunft per Video-Konferenz hat das ICE-Forum Südhessen am Mittwoch (17. März) auf Einladung von Landrat Christian Engelhardt über die im Februar von der Bahn vorgestellten Ergebnisse für die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim diskutiert. Mitglieder des ICE-Forums Südhessen sind die Bundes- und Landtagsabgeordneten, der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Jochen Partsch, der Landrat des Kreises Groß-Gerau Thomas Will, der Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg Klaus Peter Schellhaas, der Landrat des Odenwaldkreises Frank Matiaske und die Bürgermeister des betroffenen Streckenabschnitts sowie Verbände aus der Region.

Zwei regionale Projektbeiräte beschlossen

Bei dem Beteiligungsforum zur Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim wurde die Gründung von zwei regionalen Projektbeiräten beschlossen. Damit wurde eine bereits lang geforderte Bedingung der Region erfüllt. Die Projektbeiräte, die voraussichtlich im April ihre Arbeit aufnehmen, befassen sich dabei mit den Forderungen der Region zur Vorzugsvariante der Bahn– zum einen im Streckenabschnitt zwischen Bensheim-Langwaden und Mannheim sowie zum anderen im Streckenabschnitt zwischen Zeppelinheim und Gernsheim.

Projektbeirat Lärmschutz unverzichtbar

Die Teilnehmer des ICE-Forums Südhessen sehen aber einen 3. Projektbeirat für den Lärmschutz für unverzichtbar für die Region Südhessen.  Bislang gibt es von Seiten der Bahn und Bundes hierfür noch keine Zusage. Zum Schutz der Menschen an der Neubaustrecke und den Bestandsstrecken an der Rhein-Main-Bahn, Main-Neckar-Bahn und der Riedbahn soll sich der Projekteirat mit zusätzlichen Forderungen zu dem Thema Lärmschutz auseinandersetzen.

Landrat Christian Engelhardt wird daher im Namen des ICE-Regionalforums Südhessen einen Appell an die Bahn und den Bund zur Einrichtung eines solchen Projetbeirates richten. „Unser Ziel ist, dass es zu keiner Neuverlärmung von Siedlungsbereichen kommen darf. An allen Bestandsstrecken werden Lärmschutzmaßnahmen mindestens im Standard einer Neubaustrecke gefordert“, so Engelhardt. (kb)

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