Aufgrund Corona nur drei neue Vorschläge beschlossen

Ortsbeirat Auerbach hält sich mit Haushaltswünschen zurück

An große Investitionen ist im Zeichen der Corona-Krise aktuell nicht zu denken. Einsprechend hielt sich auch der Auerbacher Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung beim Tagesordnungspunkt Haushaltswünsche für den nächsten Etat erst einmal zurück, ist doch eher damit zu rechnen, dass der Rotstift gespitzt wird. Von einem raschen Vorbeirauschen der Krise haben sich die Parlamente von Bund bis in die Kommunen bereits verabschiedet. Sowohl kurzfristig als auch mittel- und langfristig wird auch die Stadt Bensheim mit den Folgend der Corona-Pandemie finanziell zu kämpfen haben.  

Problem Linksabbiegen am Berliner Ring

Bezüglich ihrer Vorschläge beschränkten sich die Auerbacher Kommunalpolitiker daher darauf, ihren bisherigen Haushaltswünsche weiter im Blick zu haben und ergänzten lediglich um drei Punkte. So schlug Peter Leisemann (FWG) zur kurzfristigen Verbesserung der Fahrradsituation am EDEKA-Markt vor, einen Verkehrsspiegel in der Kurve des Radweges zur Verbesserung der Sichtverhältnisse anzubringen. Zudem verwies Rolf Schulz (SPD) auf den optisch unansehnlichen Zustand der Westseite des Bahnhofs (Lahnstraße) und regte entsprechende Verschönerungsmaßnahmen an. Die Problematik des Linksabbiegens oder des Überquerens des Berliner Rings, beispielsweise am Aldi-Markt oder aus der Heimrodstraße, thematisierte Ortsvorsteher Robert Schlappner. Die Ortsbeiratsmitglieder einigten sich darauf, eine professionelle verkehrstechnische Überprüfung mit Verbesserungsvorschlägen durchführen zu lassen.   

Angenommen wurde auch der Vorschlag der Verwaltung die Amtszeit von Helmut Glock im Ortsgericht Bensheim I um weitere fünf Jahre zu verlängern. Sein Fachwissen ist insbesondere bei Schätzungen von Grundstücken gefragt. Das Ortsgericht Bensheim I ist auch für Auerbacher zuständig, Ortsgerichtsvorsteher ist Helmut Hörtler.    

Text Post 2, Werbung