Bürgermeister Rolf Richter eröffnet seinen Wahlkampf

Plakat mit Slogan „Bensheim im Herzen. Die Zukunft im Blick“ symbolisch am Kirchberghäuschen vorgestellt

Sein Plakat für die anstehende Bürgermeisterwahl stellte Amtsinhaber Rolf Richter symbolisch mit seinem Wahlkampfteam am Kirchberghäuschen vor. Die Wahl findet am 1. November statt.

Das Kirchberghäuschen war als beliebtes Bensheimer Ausflugsziel und historische Stück Bensheims zum Start seines Wahlkampfes von Rolf Richter für die anstehende Bürgermeisterwahl am 1. November symbolisch gut gewählt. „Bensheim im Herzen. Die Zukunft im Blick“ lautet der Wahlslogan des Amtsinhabers. Deutlicher konnte das Stadtoberhaupt seine Identifizierung mit seiner Heimatstadt wohl kaum zum Ausdruck bringen. „Der Slogan passt zu mir und meinem Handeln. In einer anderen Stadt wäre ich auch nicht zur Bürgermeisterwahl angetreten. Die Zukunft Bensheims hat viele Themen, die fortgeführt oder entwickelt werden müssen“, unterstrich der Kommunalpolitiker vor Presse und Wahlkampfteam.

Unermüdliches Engagement des Amtsinhabers

„Wir sind die ersten, die ihre Werbemittel vorstellen. Ein klares Zeichen“, setzte der Vorsitzende des Bensheimer CDU-Stadtverbandes Tobias Heinz in seiner Begrüßung gleich einen ersten Akzent, wohin das Ziel führt. „Unser Bürgermeister bringt viel Erfahrung mit, sowohl von der beruflichen als auch von der ehrenamtlichen Seite. Er geht auf Menschen zu, kann zuhören, ist stets präsent, ansprechbar und legt ein unermüdliches Engagement an den Tag“, erklärte der Kommunalpolitiker ein paar der Gründe warum die CDU Rolf Richter wieder als ihren Bürgermeisterkandidaten nominierte. Auch das vorgestellte Wahlplakat in einem auffälligen Orange und einem Motiv der Lauter setzt den Fokus auf Bensheim. 

Mutig durch die Corona-Krise

An der Thematik Corona kommt Bürgermeister Rolf Richter aber auch in seinem Wahlkampf nicht vorbei. „Bis jetzt sind wir in Bensheim ganz gut und mutig durch die Krise gekommen. Wir müssen aber am Ball bleiben Die Drang nach Freiheit endet dort, wo Gesundheitsschutz beginnt“, so der studierte Jurist. Es gilt auch die wirtschaftlichen Folgen von Corona zu bewältigen. Wir müssen Leuchttürme finden, die zeigen, es geht weiter“, verdeutlichte Rolf Richter und führte als Beispiel die Umsiedlung der Firma Sanner und die Schaffung von Wohnungen auf dem derzeitigen Firmengelände an. Viel Wert legt der Amtsinhaber auch auf ein familienfreundliches Bensheim. Für jedes Kind soll es einen Platz in der Schulkindbetreuung beziehungsweise in Kindertagesstätten geben.  

ICE: A5-Trasse passt nicht

Bei der Thematik Stadtentwicklung sieht Rolf Richter auch den regionalen Zusammenhang. So seien die Grenzen des Wachstums ohne einen weiteren Ausbau der Infrastruktur erreicht. „Nur dann können wir kleine Anpassungen beim Flächenverbrauch vornehmen“, so der Bürgermeister, der auch klar Stellung zur ICE-Trasse bezieht. „Die Trasse A5 passt nicht. Sie zerschneidet die Landschaft zu unseren westlichen Stadtteilen. Da gibt es in meiner Meinung keinen Wackler“, verdeutlichte Richter, der in der sogenannten Konsens-Trasse entlang der Autobahn A 67 die richtige Variante sieht. Bei der Mobilität führte Rolf Richter unter anderem den Radverkehr und den geplanten Radschnellweg, der auch durch Bensheim führt, an. Schon ab kommendem Montag erfolgt mit der Verlängerung des Radstreifens ab der Autobahnbrücke auf der Schwanheimer Straße der nächste Schritt. Eine Mega-Aufgabe für die Stadt Bensheim sei auch das Dorfentwicklungsprogramm in den Stadtteilen. Rolf Richter: „Hier geht es um die Erhaltung der eigenen Identität“.

Belebung und „Schorschblick“

Mut zur Entscheidung sei bei der Innenstadtentwicklung gefordert. Rolf Richter selbst hatte diesen, als er den Wunsch von Bürgern nach einem freiem „Schorschblick“ aufgenommen hatte. „Der Marktplatz ist das Herz der Stadt. Aktuell zerstreitet man sich in Kleinigkeiten. Es muss auch entschieden und umgesetzt werden. Die Mehrheit der Bensheimer wollen eine Belebung und den Schorschblick. Dies bedeutet auch einen gastronomischen Betrieb und nicht nur eine Treppe“, legt sich der Bürgermeister fest. Stadtmarketing sei aber weit mehr und unterliege einem ständigen Wandel. „Es gilt die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, um mehr Menschen in die Innenstadt zu locken“, so Richter.

Homepage zum Wahlkampf: www.richter-waehlen.de

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