Corona-Pandemie: Auswirkungen des Lockdowns auf Bensheim

Städtischer Krisenstab trifft weitere Maßnahmen/Schausteller bauen ab

Die aktuelle Pandemie-Lage und der anstehende Shutdown wirken sich auch auf die Dienstleistungen der Stadt Bensheim aus. So wurden am heutigen Montagvormittag (14.) in einer Telefonkonferenz des städtischen Krisenstabs,-unter der Leitung von Bürgermeister Rolf Richter, in Anlehnung an den von Bund und Ländern beschlossenen Lockdown weitergehende Maßnahmen beschlossen; an der Sitzung nahm auch bereits die designierte Bürgermeisterin Christine Klein teil.

Das Rathaus wird ab Mittwoch wieder geschlossen, in dringenden Fällen kann per E-Mail oder Telefon mit der Stadtverwaltung Kontakt aufgenommen werden: Während der regulären Dienstzeiten (Montag, Mittwoch und Donnerstag, 8 bis 12 Uhr und 14 bis 15:30 Uhr, Dienstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17:30 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr) ist nach telefonischer Anmeldung oder Mailkontakt eine persönliche Beratung oder Antragsstellung für dringende Angelegenheiten möglich.

Bürgerbüro: In dringenden Fällen ist das Bürgerbüro während der regulären Dienstzeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 8 bis18 Uhr, Mittwoch: geschlossen, Samstag 10 bis 13 Uhr) über Telefon 58263-25, E-Mail buergerbuero@bensheim.de und über die Gegensprechanlage (bitte rechts am Haupteingang klingeln) erreichbar. Die Mitarbeitenden entscheiden im Einzelfall, ob eine dringende Angelegenheit vorliegt und eine persönliche Beratung notwendig ist.

Das Ortsgericht I bleibt ebenso wie die Senioren- und Behindertenberatung ab dem 16. Dezember bis voraussichtlich 10. Januar geschlossen.

Die Dorfgemeinschaftshäuser sind bis Ende Januar geschlossen

Die Stadtbibliothek bietet ab sofort nur noch Online-Angebote.

Die Musikschule beendet den Präsenzunterricht ab Mittwoch und bietet bis Freitag (18.) nur noch Online-Unterricht an. Im Anschluss daran bleibt die Musikschule zunächst bis zum Ende der Ferien geschlossen. 

Das Parktheater schließt bis Ende Januar.

Die Tourist-Info schließt, für den Verkauf von ÖPNV-Tickets ist ein Notdienst eingerichtet. Details dazu werden zeitnah mitgeteilt.

Alle Schausteller in der Fußgängerzone müssen ab Mittwoch ihre Stände abbauen, gleiches gilt für das Kinderkarussell.

Bei den Kinderbetreuungseinrichtungen lautet der dringende Appell an die Eltern, nach Möglichkeit auf die Betreuung zu verzichten. Es wird um direkte Absprache mit der jeweiligen Kita-Leitung gebeten.

Die Klärung, wie mit der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag verfahren wird, steht noch aus.

Bei Beerdigungen wird die Personenzahl der Trauergäste ab Mittwoch auf 20 Personen begrenzt. (ps)

Text Post 2, Werbung