Coronavirus: Wenig Besucher im Fürstenlager

Menschen halten sich an Vorsichtsmaßnahmen

Trotz des guten Wetters bleibt ein Ansturm auf die historischen Gärten und Parks der hessischen Schlösserverwaltung aus. Die Besucherzahlen liegen bisweilen weit unter dem Durchschnitt der sonst zu erwartenden Besucherzahlen, teilten die Leiter der Außenstellen und Gartenmeister bei der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten (VSG) am heutigen Montag (23.) mit. Offenbar befolgen viele Menschen die Bitte der Behörden, möglichst zuhause zu bleiben. Wer am Samstag und Sonntag die Gärten und Parks aufsuchte, hielt sich weitestgehend an die angeordneten Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von SARS-CoV-2. 

Statt Tausende nur Hunderte von Besuchern

Nach einem Bericht von Stefan Jagenteufl, zuständig für den Landschaftspark in Bensheim-Auerbach und den Prinz-Georg-Garten in Darmstadt, ging die Zahl der Spazierenden im Staatspark Fürstenlager schon am Sonntag stark zurück: „Wir haben hier bei gutem Wetter in der Regel 5.000 bis 8.000 BesucherInnen. Gestern waren es nur mehrere Hundert.“ Auch in den anderen Anlagen der Schlösserverwaltung, beispielsweise in Bad Homburg, Hanau-Wilhelmsbad oder Weilburg, minimierte sich die Besucher-Frequenz.

Mindestabstände eingehalten

Die MitarbeiterInnen der VSG bestätigten, dass die Menschen ein vorsichtiges Miteinander während der Corona-Epidemie pflegten. Im „Großen und Ganzen“ hätten sich die SpaziergängerInnen an die geltenden Vorgaben zur Obergrenze der Personenanzahl und zu den Mindestabständen zueinander gehalten. Deutlich wurde auch, wie sehr die BesucherInnen die Möglichkeit schätzen, weiterhin in die Anlagen der Schlösserverwaltung kommen zu können. Schlösserdirektorin Kirsten Worms: „Die Situation ist entspannt und die Anordnungen greifen. Ich halte es für gut, die Schlossparks und Gärten geöffnet zu lassen. Die Leute sollen frische Luft schnappen und sich an unseren Anlagen erfreuen dürfen.“ (red)

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