Covid-19: Wertstoffhöfe nur in dringenden Fällen anfahren

Lange Wartezeiten am AWZ in Heppenheim/Appell des ZAKB

Aufgrund der Corona-Krise musste der ZAKB bis auf Heppenheim und Lampertheim alle Wertstoffhöfe im Kreis Bergstraße schließen. Darunter auch Bensheim (Bild).

Einen dringenden Appell richtet der ZAKB an Bürgerinnen und Bürger die Wertstoffhöfe in Heppenheim und Lampertheim nur anzufahren, wenn es absolut notwendig ist. Zum Schutz der Bürger, Mitarbeiter und Gewerbetreibenden. Aufgrund der angespannten Situation durch die Corona-Krise hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) alle seine Wertstoffhöfe vorübergehend schließen müssen – außer das Abfallwirtschaftszentrum Heppenheim (AWZ) und den Wertstoffhof Lampertheim (Klärwerkstraße 6-8).

Wartezeiten durch erhöhtes Kundenaufkommen

Derzeit kommt es insbesondere am AWZ in Heppenheim zu einem erhöhten Kundenaufkommen, das für eine äußerst angespannte Verkehrssituation sorgt. Hierdurch ist mit langen Wartezeiten von bis zu zwei Stunden zu rechnen. Bürger sollten daher möglichst ihren Grünschnitt zuhause zwischenlagern oder über die Biotonne entsorgen. In den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden können Kunden für 3,50 Euro Bioabfallsäcke für Grünschnitt erwerben, die bei der nächsten Bioabfallleerung dann mitgenommen werden. Auch die Anlieferung von Gelben Säcken ist nicht zwingend notwendig, da diese über die reguläre Abfuhr entsorgt werden können.

Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge

Der ZAKB bittet darum, zu bedenken, dass auch Gewerbetreibende ihre Abfälle im AWZ und am Wertstoffhof Lampertheim anliefern müssen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Aufgrund der Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge der Bürger und Mitarbeiter ist es derzeit jedoch nur möglich, eine begrenzte Anzahl von Menschen gleichzeitig auf den Wertstoffhof zu lassen. Jede Anlieferung, die auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder durch Alternativen wie Abfallsäcke aus den Bürgerbüros gelöst werden kann, erleichtert den Alltag der Gewerbekunden, schützt andere Kunden und die Mitarbeiter des ZAKB.

Kommunale Abfuhr hat oberste Priorität

Das oberste Ziel des ZAKB ist es, auch weiterhin eine reibungslose Abfuhr des Bio-, Papier- und Restabfalls, sowie der Gelben Säcke sicherzustellen. Hierfür sind die beiden geöffneten Standorte –AWZ Heppenheim und Wertstoffhof Lampertheim– als Basis-Infrastruktur unverzichtbar, da dort die Abfälle aus der kommunalen Einsammlung verwertet und umgeschlagen werden. Der Umgang mit der Situation wird durch die begrenzte Zahl der einsetzbaren Mitarbeiter aufgrund eines erhöhten Krankenstands im Bereich der Abfallentsorgung und der Tatsache erschwert, dass viele Mitarbeiter des ZAKB –insbesondere auf den Wertstoffhöfen–  zu den Risikogruppen (über 60 Jahre/Vorerkrankungen) zählen. Darüber hinaus mussten organisatorische Maßnahmen ergriffen werden, um das Infektionsrisiko der verbliebenen Mitarbeiter auf ein Minimum zu senken. (red)

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