Der Shuttle zum Fürstenlager fährt ab 4. August

Grenzgang des Auerbacher Ortsbeirates zum Thema Fürstenlager

Der Probebetrieb für einen Shuttle zum Fürstenlager beginnt am 4. August. Diese erfuhren am vergangenen Samstag aus erster Hand die Teilnehmer eines vom Auerbacher Ortsbeirat durchgeführten Grenzgangs. In der Bildmitte der Bensheimer Stadtrat Helmut Sachwitz.

Für Auerbach und die Anlieger in der Bachgasse und im alten Ortskern ist es ein wichtiger Schritt: der Shuttle zum Fürstenlager kommt. Wenn auch zunächst nur probeweise für drei Monate. Für Auerbach -mangels Möglichkeiten zur Schaffung von weiteren Parkplätzen- ein Hoffnungsschimmer, um die aktuelle Parkplatzproblematik rund um das Fürstenlager zu verbessern.  

Drei Monate Probebetrieb

Bekanntgegeben wurde die Nachricht beim am vergangenen Samstag (29. Juni) durchgeführten Grenzgang des Auerbacher Ortsbeirates von Stadtrat Helmut Sachwitz und Lisa Wächter vom Team Straßenverkehr der Stadt Bensheim. Vorausgegangen waren laut Ortsvorsteher Robert Schlappner gemeinsame Gespräche, unter anderem mit der Verwaltung Staatlicher Schlösser und Gärten Hessen, bei denen gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wurde. Wie über 30 beim Grenzgang anwesenden Teilnehmer erfuhren, fährt der Shuttle im Probezeitraum ab dem 4. August, immer sonntags zwischen 10 Uhr und 18 Uhr. Ausgangspunkt für die vermutlich mit 35 Minuten getaktete Fahrt ist der ALDI-Parkplatz am Berliner Ring, welcher von dem Discounter für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde. Bis zu den Endpunkten „Fürstenlager“ in der oberen Bachgasse und „Hochstädter Haus“ werden aktuell noch weitere Haltestellen, wie am Auerbacher Bahnhof oder im Bereich des Bürgerhauses Kronepark, geprüft. Fahrgeld wird übrigens für die Dauer des Probebetriebes für die Mitfahrer des Shuttles nicht anfallen. 

Mehr Verkehrskontrollen

Mit dem Anbringen von Hinweisschildern, entsprechende Informationen in verschiedenen Medien oder auch vermehrten Kontrollen des ruhenden Verkehrs im Bereich des Fürstenlagers wollen die Verantwortlichen den Shuttle“ möglichst schnell „pushen“. Aufschluss erhofft man sich auch von positiven wie negativen Erfahrungen von Anliegern mit dem Probebetrieb.

Stallbau wird saniert

Erläuterungen zu im Staatspark vorgenommenen baulichen und pflanzlichen Veränderungen erhielt die Gruppe im weiteren Verlauf des Grenzganges von Parkverwalter Stefan Jagenteufel. Interessant beispielsweise die Hinweise, dass der Schwanenteich im Frühjahr von zuvor 20 cm auf nun zwei Meter Wassertiefe ausgebaggert werden musste und der Stallbau aktuell sehr forschungs- und kostenintensiv restauriert wird. So werden an dem Gebäude das Natursteinmauerwerk des Sockels, Sandsteinsockelelemente sowie das aufgehenden Ziegelmauerwerk sowie Tore, Fenster und Türen aufgearbeitet. Ferner wird die tragende Konstruktion des Daches und die Fassade saniert. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird der Stallbau wieder als Teil des Betriebshofs der Gartenverwaltung genutzt.

Ihre Eindrücke nach fünf Jahren Gastronomie im Fürstenlager schilderte im Anschluss Heike Grambitter. Sie hatte im Jahr 2014 gemeinsam mit Thorsten Dewald das Herrenhaus im Fürstenlager als Pächter übernommen. Beide betreiben in Bensheim auch das Varieté Pegasus.

Den Abschluss des Grenzganges bildete eine kurze Ortsbeiratssitzung im Hochstädter Haus. Begrüßt wurden die Grenzgänger vom Hochstädter Ortsvorsteher Bernd Rettig und einigen Ortsbeiratsmitgliedern des benachbarten Stadtteils.

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