Einmal pro Woche Schnelltests für Alle

Kreis Bergstraße beauftragte erste Apotheken

Heute wurde vom Bund die neue Corona-Testverordnung veröffentlicht. Damit finanziert der Bund für alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche einen Schnelltest. Landrat Christian Engelhardt hatte sich bereits früh dafür eingesetzt, dass die Tests im Kreis Bergstraße auch über Apotheken verfügbar sein sollen. „Apotheken haben den Vorteil, dass es davon ein recht dichtes Netz gibt, außerdem arbeitet doch Fachpersonal und es gibt breite Öffnungszeiten“, sagte Engelhardt dazu. Der Bergsträßer Landrat hatte deshalb bereits am 25. Februar die Apotheken im Kreis zu einer Videokonferenz eingeladen, um die Idee zu besprechen. Zahlreiche Apotheken haben das positiv aufgenommen.

Zehn Apotheken bereits beauftragt

„Wir habe die ersten zehn Apotheken, die sich dazu bereiterklärten, mit den Testungen bereits beauftragt. Die letzten Tage haben wir dann noch auf die Veröffentlichung der Corona-Testverordnung durch den Bund gewartet“, sagte Engelhardt. Neben den zehn Apotheken sind vom Kreis darüber hinaus zwei private Anbieter, die Firma Nanotrade GmbH in Mörlenbach und die Firma Chemlab GmbH in Bensheim beauftragt worden. Auch dort können sich Bürgerinnen und Bürger nun testen lassen.

Die Namen der Apotheken wird der Kreis Bergstraße bekannt geben, sobald diese an den Kreis gemeldet haben, wann sie mit den Tests starten können. Die Apotheken sollen zunächst die logistischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Tests schaffen können. „Die Liste der Apotheken werden wir dann auf der Webseite des Kreises unter www.kreis-bergstrasse.de/corona veröffentlichen, sobald wir die Rückmeldungen der Apotheken haben.“ Engelhardt rechnet damit, dass noch weitere Apotheken ihre Bereitschaft mitteilen werden. Die Anfragen liefen derzeit und werden durch die Kreisverwaltung koordiniert. Dem Landrat ist vor allem wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger im Kreis möglichst leichten Zugang zu den Testmöglichkeiten haben.

Arztpraxen signalisierten Tests anzubieten

Auch einige Arztpraxen haben bereits signalisiert, dass sie Tests anbieten wollen. „Wir haben damit ein gutes Angebot an Testmöglichkeiten im Kreis, das vor allem die bereits vorhandene Infrastruktur nutzt und nicht Ehrenamtler, die auch an anderen Stellen dringend gebraucht werden, weiter belastet“, sagte Engelhardt. Außerdem bestehen auch Testmöglichkeiten im bereits vorhandenen Testzentrum in Heppenheim.

Für manche Berufsgruppen, wie zum Beispiel Lehrer/innen und Erzieher/innen, bestehen bereits seit längerem Testangebote. Diese Angebote laufen auch weiter. Bezüglich der Test in den Schulen hat das Land bereits den Schulträgern mitgeteilt, dass die Tests hier durch das Land koordiniert werden und nicht durch die Schulträger. (kb)

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