Helmut Sachwitz in Ruhestand verabschiedet

Zahlreiche Weggefährten sagten beliebten Baudezernenten im Rathaus „Goodbye“

In den verdienten Ruhestand verabschiedet wurde am gestrigen Abend Bensheims Erster Stadtrat und Baudezernent Helmut Sachwitz. Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Rolf Richter, der jetzige Pensionär Helmut Sachwitz, Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert und Stadtrat Adil Oyan bei der Verabschiedung im Rathaus.

Zwölf Jahre arbeitete er mit an vorderster Front für seine Heimatstadt, jetzt geht er in den verdienten Ruhestand: Bensheims Erster Stadtrat Helmut Sachwitz. Unter der Anwesenheit von zahlreichen Freunden, Mitarbeitern und Politikern wurde der 62-jährige verheiratete zweifache Familienvater am gestrigen Montagabend (15.) im Sitzungssaal des Bensheimer Rathauses gebührend verabschiedet. Eine Räumlichkeit, in welcher der unumstrittene Baufachmann in seiner Amtszeit als Baudezernent so mache „Schlacht geschlagen hatte“, musste er doch in seiner Funktion so einige gestalterische Schwergewichte bewältigen.

Für eine dritte Wiederwahl stand Helmut Sachwitz aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung. Als Nachfolgerin wurde bereits im Mai dieses Jahres die ausgewiesene Baufachfrau und Stadtplanerin Nicole Rauber-Jung von der Stadtverordnetenversammlung gewählt. Sie tritt bereits heute ihren Dienst im Bensheimer Rathaus an.  

Überzeugendes Fachwissen

Voll des Lobes, sowohl über sein Fachwissen als auch über die Art seiner Zusammenarbeit, waren in ihren Ansprachen Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert, Bürgermeister Rolf Richter, Landrat Christian Engelhardt und Elke Ritter vom Personalrat der Stadtverwaltung. Allein 112 Bebauungsplanverfahren wurden in der Amtszeit des kommunikativen gebürtigen Rheinländers in Bensheim auf den Weg gebracht. Eine Zahl, die aufgrund von manchmal endlos wirkenden Verhandlungen und Sitzungen auch den umfangreichen Zeitaufwand und die Abwesenheit von seiner Familie markiert. Entsprechend ging der Dank der Redner und vor allem auch von Helmut Sachwitz selbst an Ehefrau und Kinder, die ihn jetzt -trotz seiner Hobbys- doch öfters zu Gesicht bekommen sollten.

Auerbacher Projekte forciert

Auch speziell in Auerbach hatte Helmut Schwitz in seiner Amtszeit vielen großen und kleinen Projekten seinen Stempel aufgedrückt. Darunter beispielsweise die städtische Mitwirkung bei der Sanierung der B 3, insbesondere in der Ortsdurchfahrt von Auerbach oder der Bau des Kreisels Berliner Ring/Saarstraße. Schwerpunkt waren aber auch verschiedene Baugebiete in Auerbach, wie In den Zeilbäumen oder auf dem Gelände der ehemaligen Vetter-Klinik und bauliche Veränderungen im Weiherhausstadion, um nur einige Beispiele anzusprechen. Ein offenes Ohr fanden aber bei ihm auch Auerbacher Vereine. So übte er unter anderem die Schirmherrschaft bei der Auerbacher Kerb aus. Eine Funktion, die ihn mit Sicherheit auch künftig auf den Wagen der ehemaligen Schirmherren bei der Kerwe und damit nach Auerbach führen wird…  

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