Landrat verabschiedet Corona-Helfer der Bundeswehr

Lobende Worte für die Zusammenarbeit / Soldatinnen und Soldaten unterstützen Kreis weiterhin

Verabschiedung von Soldatinnen und Soldaten im Park vor dem Landratsamt. Unser Bild zeigt von links die Teamleiterin Screnning Tanja Kögel, Landrat Christian Engelhardt, der Leiter des Kreisverbindungskommandos Bergstraße Oberstleutnant Stefan Nowak, der Leiter des Bensheimer Impfzentrums Markus Stracke und der stellvertretende Leiter des Kreisverbindungskommandos Bergstraße Oberstleutnant Dr. Thorsten Kammer bei der Verabschiedung der Soldatinnen und Soldaten im Park vor dem Landratsamt. Bild © kb

Bis zu sechs Monate lang haben Soldatinnen und Soldaten verschiedener Verbände ihre Dienstorte mit dem Kreis-Gesundheitsamt in Heppenheim getauscht und es beim Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie unterstützt. Zum Ende Ihres Einsatzes ließ es sich Landrat Christian Engelhardt nicht nehmen, die angetretenen Kräfte vor der Abreise im Park vor dem Landratsamt zu verabschieden. Engelhardt unterstrich in seinen Dankesworten die großartige Unterstützung, die jeder und jede Einzelne geleistet habe: „Mit engagiertem Handeln, Tatkraft und hoher Fachkenntnis haben Sie uns in dieser herausfordernden Zeit begleitet. Ich möchte dieser außergewöhnlichen Einsatzbereitschaft und unserer Wertschätzung hiermit Ausdruck verleihen. Dies gilt insbesondere auch unseren engagierten Partnern des Kreisverbindungskommandos“.

Kontaktnachverfolgung und Testungen

Auch die Gesundheitsdezernentin Diana Stolz lobt den Einsatz der Bundeswehr: „Die Soldatinnen und Soldaten waren eine wertvolle und wichtige Hilfe für das Bergsträßer Gesundheitsamt, indem sie die Mitarbeitenden bei der Kontaktnachverfolgung sowie bei der Durchführung von Testungen unterstützten.“ Für das Kreisverbindungskommando resümierte dessen Leiter, Oberstleutnant Stefan Nowak, die vergangenen Monate und lobte das Miteinander zwischen militärischen und zivilen Kräften. Man habe sich stets willkommen, anerkannt und geschätzt gefühlt. Auch der Abteilungsleiter des Gesundheitsamtes, Dr. Alexander Beile, sowie Vertreter des Bereichs Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung waren zu der Zeremonie gekommen, um für die gute Zusammenarbeit zu danken.

Der Landrat lobte weiterhin, dass durch die gute Zusammenarbeit ein entscheidender Beitrag im Kampf gegen die Pandemie geleistet werden konnte. Außerdem sei die Bekanntheit und das Ansehen der Bundeswehr im ganzen Bundesgebiet aufgrund des unermüdlichen Einsatzes vor Ort noch weiter gestiegen. Das viele der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten in den letzten Monaten teils auf eigenen Wunsch mehrfach im Kreis eingesetzt waren, zeige deutlich, wie positiv die Kooperation ablief.

Vielfältige Arbeitsgebiete

Die Einsatzgebiete der Bundeswehr waren sehr vielfältig: Von der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt über anlassbezogene mobile Reihentestungen in Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Gemeinschaftsunterkünften bis hin zu Schnelltestungen in Alten- und Pflegeheimen waren teilweise bis zu 45 Soldatinnen und Soldaten gleichzeitig im Kreis tätig. Sie kamen vom Artillerielehrbataillon 325 aus Munster in Niedersachsen, dem Sanitätsregiment 2 aus Rennerod sowie aus dem Bataillon Elektronische Kampfführung 932 aus Frankenberg an die Bergstraße. Für den Landrat war der Einsatz des letztgenannten Bataillons eine besondere Freude, da er von 2004 bis 2011 in Frankenberg Bürgermeister war, bevor er Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages und später Landrat des Kreises Bergstraße wurde.

Hilfeleistungsanträge bereits verlängert

Diese Form der Hilfeleistung im Kreis Bergstraße ist eine wertvolle Stütze bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Bereits zwei Hilfeleistungsanträge wurden verlängert, so dass mittlerweile wieder 26 neue „Schnelle Unterstützungskräfte“ (SUK) ihren Dienst im Kreis aufnehmen konnten. Ein dritter Hilfeleistungsantrag ist in Vorbereitung und wird durch den Kreis demnächst gestellt werden. (kb)

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