Mörlenbach-Umgehung B 38 wird gebaut!

Wie das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen am heutigen Montag (27.7.) in einer Pressemitteilung bekannt gab, kann der Bau der Ortsumgehung Mörlenbach im Zuge der B 38 beginnen. Das Bundesverkehrsministerium hat die erforderlichen Mittel freigegeben. Baustart soll Mitte Oktober sein. Für die Fertigstellung der etwa 3,9 Kilometer langen Umgehung wird mit einer Bauzeit von sechs bis sieben Jahren gerechnet.

Weitere Verzögerung drohte 

Landrat Christian Engelhardt begrüßt die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums: „Die Menschen in Mörlenbach und dem Odenwald haben so lange aufgrund des langen Rechtsstreits auf diese für die Region so wichtige Baumaßnahme warten müssen. Es ist richtig und gut, dass es jetzt endlich los geht!“

Nachdem der Hessische Verwaltungsgerichtshof vor rund einem Jahr die Klage gegen den Bau der B 38a abgewiesen hatte, drohte das Bauvorhaben infolge der Corona-Krise weiter verzögert zu werden. Landrat Christian Engelhardt hatte sich daraufhin mit einem Schreiben an die Bergsträßer Abgeordneten in Berlin, allen voran Christine Lambrecht, Bundesjustizministerin, sowie Dr. Michael Meister, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sich bei ihren Kollegen im Kabinett für den Baustart einzusetzen. 

Kreis muss nicht in Vorlage treten

Engelhardt hatte in diesem Zuge sogar vorgeschlagen, dass der Kreis die Zwischenfinanzierung übernimmt, damit das aus seiner Sicht wichtige Bauvorhaben endlich beginnen kann: „Die B 38a ist eine der Hauptschlagadern des Kreises. Und diese steht schon seit längerem vor einem Infarkt. Der Bau der B 38a ist deshalb lebenswichtig für die Region und den Kreis!“ Der Landrat hatte mit Unterstützung von Michael Meister die für ein solches Finanzierungsmodell notwendigen ersten Schritte direkt in die Wege geleitet. Auch Vertreter von Hessen Mobil hatten umgehend Gesprächsbereitschaft für ein solches Modell signalisiert, wofür Engelhardt sehr dankbar war. Mit der Finanzierungszusage aus Berlin ist es nun aber nicht mehr nötig, dass der Kreis in Vorlage tritt, wie Engelhardt zufrieden feststellt.

Jetzt freut sich Landrat Engelhardt auf den Spatenstich. „Dinge verändern sich weder durch Worte noch durch Pläne, sondern durch handfeste Taten. Mit dem Spatenstich wird aus dem lange gehegten Plan dann Realität!“ Zugleich danke ich allen, die sich dafür eingesetzt und mein Anliegen unterstützt haben, damit wir nun mit dem Bau beginnen können!“ (kb)

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