Müllsünder: hohe Bußgelder drohen

Illegale Müllentsorgung verursacht jährlich Kosten von 50.000 Euro

Kosten in Höhe von 50.000 Euro jährlich verursachen in Bensheim illegale Müllentsorgungen. Dem Verursacher drohen hohe Bußgelder. Unser Bild zeigt in der Landschaft entsorgten Müll vom vergangenen Wochenende im Bereich Schwanheim. Bild © ps

Illegal entsorgter Müll ist seit jeher ein großes Ärgernis, die Stadt Bensheim setzt nun auf die sozialen Medien, um den Verursachern auf die Spur zu kommen. So werden ab sofort Fotos mit der Angabe zum Fundort auf der Facebook-Seite der Stadt veröffentlicht. Erster Fall: Schwanheim, in den Hecken am Betonweg links des Segelflugplatzes wurde am Wochenende illegal Müll entsorgt, unter anderem auch Autoreifen.

Kosten für Allgemeinheit

Meldungen über illegale Müllentsorgungen landen früher oder später üblicherweise beim Team Allgemeine Sicherheit und Ordnung der Stadt oder beim KMB. Die Mitarbeiter des Bauhofs sind dann diejenigen, die die Hinterlassenschaften beseitigen müssen – auf Kosten der Allgemeinheit. Dazu kommen Schäden für Natur und Umwelt. Jedes Jahr müssen etwa 1000 Stunden aufgewendet werden, was einem monetären Wert von fast 50.000 Euro entspricht. Hinzu kommen die Entsorgungskosten, die sich jährlich auf 10.000 Euro im Jahr summieren. Dabei gibt es die bekannten Anlaufstellen des ZAKB, um seinen Müll fachgerecht zu entsorgen.

Hinweise gerne gesehen

Wer illegal seinen Müll entsorgt, dem drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 100.000 Euro, abhängig vom Umfang und ob es sich um Wiederholungstäter handelt. Um den Fällen nachzugehen, sind die Behörden auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Meldungen nimmt das Team Allgemeine Sicherheit und Ordnung entgegen: Petra Kuhn, Telefon 06251/14-207 oder E-Mail ordnungswesen@bensheim.de. Wer auf illegale Ablagerungen oder verschmutzte Stellen stößt, kann sich auch an den Zweckverband KMB wenden: Über den Mängelmelder auf der Homepage www.kmb-bensheim.de oder der App fürs Smartphone. (ps)

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