Neues Führungsduo in der Straßenverkehrsbehörde

Landrat Christian Engelhardt und Kreisbeigeordneter Karsten Krug stellen das neue Leitungsteam vor

Gleich zwei Neubesetzungen hat der Kreis Bergstraße für die Straßenverkehrsbehörde zu melden: Seit Anfang des Jahres leiten Dieter Brand, als Abteilungsleiter der Verkehrsbehörde, und Michael Koob, als neue stellvertretende Abteilungsleitung, gemeinsam die Straßenverkehrsbehörde in Heppenheim. „Die Verkehrsbehörde und dort vor allem die Zulassungsstelle sind der einzige Bereich unserer Verwaltung, mit dem fast alle Bürgerinnen und Bürger irgendwann in ihrem Leben einmal in Berührung kommen. Die Dienstleistungen Ihrer Abteilung sind für viele Menschen sehr wichtig“, weiß Landrat Christian Engelhardt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ihnen ein motiviertes und engagiertes Führungsteam in der Verkehrsbehörde haben. Ich bin davon überzeugt, dass Sie dort viel bewegen und die Abteilung digital noch breiter aufstellen werden.“

Duo kennt Verwaltung

Das neue Führungsduo der Bergsträßer Verkehrsbehörde kennt das Arbeiten in einer Verwaltung bereits sehr gut. So arbeitet Dieter Brand bereits seit 1983 für den Kreis Bergstraße. Zunächst war er zwanzig Jahre in der Ausländerbehörde tätig, zum 1. Mai 2005 wechselte er dann in die Verkehrsbehörde, wo er zunächst der Leiter der Zulassungsbehörde und stellvertretender Abteilungsleiter der Straßenverkehrsbehörde war. Im August 2020 trat Brandt dann die Nachfolge von Helga Unrath als Leitung der Abteilung Straßenverkehrswesen an.

Seit dem 1. Januar erhält Brand nun Verstärkung durch Michael Koob, der der neue Leiter der Zulassungsbehörde und Brandts Stellvertreter ist. Auch Koob kennt die Bergsträßer Kreisverwaltung bestens. So begann er 1993 seine Ausbildung im gehobenen Dienst beim Kreis Bergstraße. Nach dieser Ausbildung arbeitete er beim Kreis in den Abteilungen Sozialamt, Gebäudewirtschaft sowie beim Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft. Bei letzterem war er zudem seit August 2008 stellvertretender kaufmännischer Betriebsleiter, bis er zum 1. Januar seine Stelle als Leiter der Bergsträßer Zulassungsstelle antrat.

550 und 700 Termine pro Woche

Gemeinsam will das neue Leitungsteam die Arbeit der Bergsträßer Straßenverkehrsbehörde weiter voranbringen und die Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger noch besser gestalten. Eine der ersten Veränderungen, die Brandt aufgrund der Corona-Pandemie bereits letztes Jahr angestoßen hat, war der Wechsel hin zum reinen „Termingeschäft“. Will heißen, dass das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nur noch bearbeitet wird, wenn sie zuvor online oder telefonisch einen Termin vereinbart haben. Zwischen 550 und 700 Terminen pro Woche bot die Zulassungsstelle für Zulassungsangelegenheiten an. „Insgesamt waren die Kundinnen und Kunden mit dem Termingeschäft sehr zufrieden, da sie so deutlich geringere Wartezeiten als sonst hatten“, berichtete Dieter Brandt.

Serviceleistungen ausbauen

Aber auch für 2021 haben Brandt und Koob bereits Ideen, wie sie die Arbeit in der Zulassungsstelle noch weiter verbessern wollen. So sei etwa geplant, auch ein modernstes Terminmanagement bei der Zulassungsstelle einzuführen, mit virtueller Warteschlange und der Möglichkeit, Kundinnen und Kunden über ihr Smartphone aufzurufen. „Unser Anspruch ist es, nicht stehen zu bleiben, sondern immer weiter zu gehen“, betonte Michael Koob. Neben dem digitalen Ausbau gibt es Überlegungen, einen Schnellschalter für weniger zeitintensive Anliegen einzurichten, wie Namensänderungen oder Abmeldungen. Für diese „kleinen“ Anliegen sollen die Bergsträßerinnen und Bergsträßer dann nicht extra einen Termin vereinbaren müssen.

„Das große Ziel unserer Straßenverkehrsbehörde ist es, unsere Servicequalität für die Bergsträßerinnen und Bergsträßer zu verbessern und gleichzeitig unsere Dienstleistungen mit denen anderer Behörden besser zu verknüpfen. Für diesen bürgerorientierten Ausbau unserer Verkehrsbehörde haben wir mit Michael Koob und Dieter Brandt ein hervorragend qualifiziertes Team“, ist auch der für die Straßenverkehrsbehörde zuständige Dezernent Karsten Krug überzeugt. (kb)

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