Neues Sportfunktionsgebäude offiziell eingeweiht

Mehr Platz für Sportler und Mitarbeiter im Weiherhausstadion

Offiziell eingeweiht wurde am gestrigen Mittwochabend (11.) das Sportfunktionsgebäude im südlichen Bereich des Weiherhausstadions. Unser Bild Bürgermeister Rolf Richter bei der offiziellen Zeremonie beim Durchschneiden des obligatorischen Bandes.

Die Fertigstellung erfolgte bereits zum Ende der Sommerferien und Sportler sowie Mitarbeiter des Bauhofes und Platzwarte haben die Räumlichkeiten bereits in Beschlag genommen. Am gestrigen Mittwochabend (11.9.) war es auch offiziell so weit: das neue Sportfunktionsgebäude im Weiherhausstadion wurde traditionell mit dem Durchschneiden eines Bandes durch Bürgermeister Rolf Richter eingeweiht.

Hervorragende Bedingungen

„Wir bauen an unserer Infrastruktur und wollen auch hervorragende Bedingungen für unsere Sportler liefern“, verdeutlichte das Stadtoberhaupt in seiner Ansprache, zu der sich mehrere Kommunalpolitiker und Vertreter der beauftragten Baufirmen einfanden. Mit Sekt oder Orangensaft und Wasser stießen die Anwesenden auf das neue in Holzbauweise erstellte eingeschossige Gebäude an. An gleicher Stelle im südlichen Bereich des Weiherhausstadions stand zuvor rund 55 Jahre ein zuletzt marodes Umkleidegebäude mit Hausmeisterwohnung. Jetzt wurden nach einer konjunkturbedingten Kostensteigerung für 3,015 Millionen Euro ein circa 40 Meter mal 19,1 Meter großes und 5,3 Meter hohes Gebäude nach modernsten Gesichtspunkten gebaut. Aus Sicht der Kommunalpolitik und Sportler auf jeden Fall gut angelegtes Geld.

Funktionales Gebäude

„Es ist ein funktionales Gebäude mit einer rationalen Gestaltung, integrierten Lagerflächen oder Werkstätten und optimalen Verkehrsflächen“, verdeutlichte Stadtrat Helmut Sachwitz, der auch an die anfänglich baulichen Probleme -bedingt durch Topographie und Wasser- bei der Gründung erinnerte. Mit der Optimierung gewann man zudem im direkten Umfeld zusätzlich 28 Pkw- und 26 Fahrradstellflächen. Ferner wurde das Dach mit Dachbegrünung und Photovoltaikanlage multifunktional genutzt.

Das Gebäude selbst verfügt auf 587 Quadratmetern Grundfläche über einen Gymnastiksaal mit kleiner Umkleide und eigener Toilette, vier weitere Umkleiden sowie eine Kabine mit Sanitärraum für Schiedsrichter und nicht zuletzt um Räumlichkeiten für Werkstatt und Lagerung. Realisiert wurde das Projekt vom Frankfurter Architekten Marcus Schmitt in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro Bühlmeyer-Architekten aus Darmstadt.

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