Pakt für den Nachmittag zieht Bilanz

Schulen und Träger ziehen digital Jahresbilanz

Vor Kurzem trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Schulen sowie Träger der aktuell 20 Schulen, die am Programm „Pakt für den Nachmittag“ teilnehmen, digital mit Landrat Christian Engelhardt, um gemeinsam Bilanz über die vergangenen zwölf Monate zu ziehen. Die Bilanz fiel dabei durchaus positiv aus – auch wenn die Corona-Pandemie die beteiligten Schulen und Träger in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt hatte. „2020 war für uns alle voller Unwägbarkeiten – das gilt auch besonders für die Nachmittagsbetreuung in den Schulen. Schulschließungen, Notbetreuung und sich schnell verändernde Regeln haben Ihnen einiges abverlangt und Ihren Erfindungsreichtum gefordert. Ich danke Ihnen allen für das besondere Engagement, dass Sie in diesen besonderen Zeiten gezeigt haben“ betonte Landrat Christian Engelhardt.

Betreuungsangebot durchgetaktet

Die Teilnehmenden berichteten dem Landrat während ihrer Videokonferenz, dass der Beginn der Corona-Pandemie besonders anstrengend gewesen sei. Es habe keine genauen Vorgaben gegeben und es war für alle Neuland. Es habe sich mit der Zeit aber alles eingespielt. In vielen Schulen wurden feste Kleingruppen oder Kohorten gebildet, um die Anzahl der Kontakte der Schülerinnen und Schüler untereinander möglichst zu minimieren. Zudem musste das Betreuungsangebot an vielen Schulen durchgetaktet werden, um Begegnungen der Betreuungsgruppen zusätzlich zu vermindern. Die Bildung von Kleingruppen forderte dabei das Personal der Nachmittagsbetreuung besonders, da der Betreuungsschlüssel gleichblieb. Die Kleingruppen hatten aber auch gewisse Vorteile. So berichteten die Schulen und Träger etwa, dass es weniger Konflikte gab, es in der Betreuung insgesamt leiser zuging und die Kinder konzentrierter arbeiteten. Einige Teilnehmende berichteten auch, dass Corona dazu geführt habe, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Träger noch enger geworden sei. Für Engelhardt ein gutes Zeichen, dass der Pakt für den Nachmittag auch in Zeiten von Corona funktioniert:

Individuelle Nachmittagsbetreuung

„Der Pakt ist ein wirklich besonderes Betreuungsangebot, dessen Stärke für mich vor allem in dem guten Mix aus freiwilliger Teilnahme an dem Programm und dem pädagogischen Konzept der Nachmittagsbetreuung“, so der Landrat. Ein besonderer Vorteil des Pakts für den Nachmittag sei auch, dass die Schulen die Nachmittagsbetreuung selbst individuell organisieren können. Dies sei vor allem durch die enge Kooperation zwischen dem Kreis als Schulträger und den Schulen möglich. „Die Möglichkeit eines Betreuungsangebots für die Kinder am Nachmittag ist mir sehr wichtig. Denn: manche Eltern können nur arbeiten, weil ihr Kind in der Betreuung ist“, erklärte Engelhardt. „Um die Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf für alle Elternteile weiter zu stärken, werde ich mich weiter dafür einsetzen, unsere Betreuungsangebote auszubauen und noch besser zu gestalten!“ (kb)

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