Parkplatzproblematik am Fürstenlager brauch Lösungen

Im Mai Abstimmungsgespräch zwischen Stadt und Landesverwaltung

Ihren Unmut machten kürzlich die Anlieger rund um das Fürstenlager in einem Artikel im Bergsträßer Anzeiger Luft. Verständlich. Schon seit Jahren sorgt die Parkplatzsituation rund um das Fürstenlager insbesondere an den Wochenenden bei den Anwohnern in Auerbach für große Verärgerung: Besucher parken ihre Fahrzeuge vor Einfahrten oder blockieren Wege und Seitenstraßen. Der Suchverkehr nach Parkplätzen ist ein weiterer Punkt, von dem die Anwohner schon lange genervt sind. Entsprechend fordern sie endlich eine Verbesserung der Situation und wissen in diesem Zusammenhang auch den Auerbacher Ortsbeirat aber auch die Bensheimer Stadtverordnetenversammlung und die städtische Verwaltung mit im Boot. So wurde bereits im Jahre 2016 ein umfangreicher Prüfantrag von Ortsbeirat und Stadtverordneten an die Verwaltung gerichtet. Nur Ergebnisse, wie die Schaffung von weiteren öffentlichen Parkplätzen, konnten bislang noch nicht erreicht werden.

Kommt Shuttle?

Erst kürzlich berieten sich daher Ortsvorsteher Robert Schlappner und Bürgermeister Rolf Richter wieder ausführlich über die Situation und mögliche Lösungen. Die Problematik ist im Rathaus demnach seit längerem bekannt, die Verwaltung hat in der Vergangenheit eine Reihe von Möglichkeiten geprüft, die aber aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar waren. Weder eine Parkfläche in der Weidgasse und Bachgasse, noch die Errichtung von Parkflächen durch Grundstücksankäufe in der Umgebung waren nach eingehender Prüfung eine Option. Aktuell stehen weitere Lösungsansätze auf dem Prüfstand: Die Stadt Bensheim sieht als mögliche Option die Einrichtung eines Busshuttles. Bezüglich Finanzierungsmöglichkeiten steht man mit der für das Fürstenlager zuständigen Verwaltung der Hessischen Schlössern und Gärten in Gesprächen. Im Mai findet hierzu ein Abstimmungstermin statt.

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