Park+Ride Stellplätze in Auerbach erhalten Belegungs-Sensorik

Freie Stellplätze werden können künftig vorab digital in Echtzeit abgerufen werden

Der Park+Ride Parkplatz am Auerbacher Bahnhof wird mit Sensoren ausgestattet. So können freie Parkplätze künftig vorab digital in Echtzeit abgerufen werden.

Im Zuge der Digitalisierungsmaßnahmen des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) wird am Bahnhof in Bensheim-Auerbach der Park+Ride (P+R) Parkplatz erstmalig mit Sensoren zur automatischen Ermittlung der Parkplatzbelegung ausgestattet. Damit kann zukünftig vorab die Verfügbarkeit freier Stellplätze ermittelt werden. In Abstimmung mit der Stadt Bensheim werden die Sensoren am 25. Mai und 26. Mai eingebaut.

P+R Standort mit 36 Stellplätzen

Der P+R Standort in Bensheim-Auerbach wurde ausgewählt, da er an einer Hauptverbindung des Schienen-Regionalverkehrs in die Kernzone der Metropolregion Rhein-Neckar liegt. Außerdem lässt er sich durch seine Bauart relativ einfach mit der Sensorik ausstatten. Die P+R-Anlage besteht aus einem Parkplatz mit insgesamt 36 Stellplätzen. Davon sind 2 Stellplätze für Schwerbehinderte reserviert sowie 2 Stellplätze für e-Fahrzeuge mit Ladesäulen ausgestattet, die einzeln detektiert und angezeigt werden. Die übrigen freien Stellplätze werden nur in der Summe angezeigt. Diese Echtzeitinformationen können zukünftig sowohl über die myVRN-App, als auch über die Website www.vrn.de abgerufen werden.

Einbau am 25. und 26. Mai

Der Parkplatz wird am 25. Mai und 26. Mai 2021 in Abstimmung mit der Stadt Bensheim abgesperrt. Er steht am 27. Mai 2021 wieder zur Verfügung. Die Inbetriebnahme des Systems Beziehungsweise die Erfassung der Belegungsdaten soll direkt nach Einbau der Sensoren beginnen. Jedoch kann die Einbindung der Park-Daten auf der interaktiven Karte der VRN-Homepage aus technischen Gründen voraussichtlich erst ab Mitte Juni abgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten des Einbaus der Sensorik belaufen sich auf rund 22.000 Euro. Für die Stadt Bensheim ist kein Anteil an der Finanzierung vorgesehen. Die Maßnahme wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ über die von der VRN GmbH initiierten Projekte gefördert. (red)

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