Parksituation Fürstenlager weiter ein Dauerbrenner

Ortsbeirat Auerbach unterbreitet Haushaltsvorschläge für 2020

Thema Nummer eins war auch in der jüngsten Sitzung des Auerbacher Ortsbeirates zum wiederholten Mal die Parksituation rund um das Fürstenlager. Anlieger sind genervt, Kommunalpolitiker und Verwaltungen suchen dringend nach Lösungsmöglichkeiten. Kurzum: ein Dauerbrenner. Auch die Ortsbeiratsmitglieder wissen, Verbesserungen der Situation können letztendlich nur mit Hilfe mehreren Maßnahmen erfolgen. Kein Wunder also, dass die Problematik auch bei den Haushaltsvorschlägen des Gremiums für das Jahr 2020 eine große Rolle spielte.

Kommt ein Shuttle?

So wünschen die Kommunalpolitiker übereinstimmend Mittel für mögliche Grundstücksankäufe, zumal eventuell ein zum Verkauf stehendes Grundstück zur Erweiterung eines Parkplatzes zur Debatte stehen könnte. Auch schlagen die Ortsbeiratsmitglieder vor, einen Betrag für den Betrieb eines Shuttles einzustellen. Ortsvorsteher Robert Schlappner berichtete in diesem Zusammenhang von einem guten Gespräch zwischen der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Rolf Richter und Vertretern der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, an dem er teilnehmen konnte. Aktuell werden verschiedene und nach Möglichkeit schnelle Optionen insbesondere im Hinblick auf den Betrieb eines Shuttles geprüft. Auch Hinweise auf freie Parkmöglichkeiten oder das Thema Parkleitsystem waren in diesem Zusammenhang naturgemäß ein Thema.  

Bahnhofsvorplatz verschönern

Bekräftigt wurden vom Ortsbeirat Mittel für eine Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, zu dem die Mitglieder schon verschiedene Vorschläge unterbreitet hatten, E-Lade – Stationen, Verbesserungen im öffentlichen Grün oder Zuschüsse für Vereine, um nur einige Beispiele zu nennen.  Handlungsbedarf sehen die Kommunalpolitiker nach wie vor an der Ein-/Ausfahrt zum Weiherhausstadion und bei der Erweiterung von Parkmöglichkeiten an der verlängerten Saarstraße. Auch sollen nach der Sanierung der Schönberger Straße im unteren Bereich wieder die Hinweismarkierung 30 km/h und sogenannte „Kölner-Teller“ (Fahrbahnschwellen) zum Reduzierung der Geschwindigkeit auf der abschüssigen Fahrbahn aufgebracht werden.

Veranstaltungsschilder gestaltet

Erledigt hat sich die Thematik von Hinweisschildern auf die drei Auerbacher Großveranstaltungen Bachgassenfest, Kerb und IAV-Weihnachtsmarkt. Fünf Schilder wurden auf gebürstetes Aluminium gedruckt und sollen vor den jeweiligen Events als „Zusatzanhänger“ von den Veranstaltern an bestehenden Willkommensschildern an den Ortseingängen befestigt werden. Die Gesamtkosten zur Herstellung beliefen sich auf rund 1100 Euro, jährlich fallen in Zukunft 70 Euro für neue Datumsaufkleber an.

Thema war auch die Verwendung von finanziellen Mitteln in Höhe von 1000 Euro für kleine Maßnahmen durch den Ortsbeirat. Wie bereits beschlossen, soll das Geld für die Aufstellung des Weihnachtsbaumes vor der Bergkirche und einem Rollgerüst im Bürgerhaus Kronepark genutzt werden. Als Alternative wurde noch Instandsetzungen von Bodenhülsen für Fahnenmasten ins Gespräch gebracht.

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