Sicherheitsapp hessenWARN ist ein Download-Hit

Kostenlose App mit individuellen neuen Warnkategorien

Kann ab sofort in App-Stores heruntergeladen werden: die neue hessische Sicherheits-App hessenWARN. Bild © HMdIS

Seit 2014 warnt die Polizei über KatWARN vor Extremsituationen und erreichte damit mehr als 600.000 Hessinnen und Hessen. Jetzt stellte in dieser Woche Hessens Innenminister Peter Beuth mit der Sicherheits-App hessenWARN eine Weiterentwicklung vor. So werden interessierte Bürger ab sofort noch besser und individueller über aktuelle Gefahrenlagen mit Warnmeldungen auf ihren Smartphones versorgt. Das kam an: schon am ersten Tag entwickelte sich die Gratis-App in den App-Stores von Apple und Google Play Store zum Download-Hit. Über 80.000 Mal wurde die deutschlandweite nutzbare App innerhalb eines Tages heruntergeladen. KatWARN läuft übrigens wie gewohnt weiter.

Erweitertes Angebot

Mit hessenWARN werden alle Nutzer -wie auch schon zuvor über KatWARN- vor terroristischen Anschlägen, Bombenfunden, Großbränden sowie weiteren unerwarteten Gefahrensituationen gewarnt. Zusätzlich bietet hessenWARN die Möglichkeit, Warnungen individuell nach persönlichem Bedürfnis zu aktivieren. So kann jeder Nutzer über die Benachrichtigungsfunktion in der App selbst auswählen, über welche Gefahrenlagen er unmittelbar, das heißt durch Push-Notification, benachrichtigt werden möchte. Im Angebot sind beispielsweise jetzt auch Erdbeben- und Hochwassermeldungen, die Warnung vor Betrügern und Cyberattacken, aber auch Produktrückrufe und Wetterwarnungen. Einzelne Themenbereiche lassen sich auf Wunsch abstellen.

Notruf mit automatischer Positionsübermittlung

Neu ist auch ein Notruf (110/112) mit automatischer Positionsübermittlung. Dieser ermöglicht bei Anruf über die App die unmittelbare Übermittlung des genauen Notfall-Standorts an die nächstliegende zuständige Polizei- oder Rettungsdienststelle. Aufnahme von Daten herbeiführen und damit Einsatzzeiten beschleunigen“, so Peter Beuth. hessenWARN soll in den kommenden Jahren fortwährend um weitere Funktionalitäten erweitert werden. Hessen will das System jetzt auch anderen Bundesländern und dem Bund für mögliche Kooperationen anbieten. RS/HMdIS)

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