Stadt Worms beschränkt Bewegungsradius auf 15 Kilometer

Inzidenz über der Marke 300. Nächtliche Ausgangssperre, Maskenpflicht und Einschränkung Bewegungsradius

Bild © Syaibatul Hamdi

Der Inzidenzwert für Worms liegt inzwischen bei über 300. Jetzt musste die Stadt reagieren und in Absprache mit dem Land ihre Maßnahmen verschärfen. Ab dem 13. Januar gelten unter anderem eine Ausgangsbegrenzung von 21 Uhr bis 5 Uhr, eine Einschränkung des Bewegungsradius und eine Maskenpflicht in der Innenstadt.

Tagestourismus soll vermieden werden

Nun also doch: Die Stadt Worms muss den Bewegungsradius ihrer Bürger für touristische Zwecke auf 15 Kilometer einschränken. Dies berichtete Oberbürgermeister Adolf Kessel am gestrigen Abend in einer Pressemeldung. Ursprünglich hatte die Stadt auf diese Einschränkung vorerst verzichten wollen, doch das Ministerium besteht auf die zusätzliche Regelung. Ebenso muss die Stadt nun die Maskenpflicht in der Fußgängerzone wieder einführen. Diese Bestimmung war am 20. Dezember ausgelaufen und aufgrund der Schließung des Einzelhandels nicht mehr verlängert worden.

Angehörigenbesuche nicht betroffen

Was die Einschränkung des Bewegungsradius betrifft, so zielt die neue Regelung ausschließlich auf die Vermeidung des Tagestourismus‘ ab. Heißt: Wormser dürfen sich für Ausflüge nicht weiter als 15 Kilometer vom Stadtgebiet wegbewegen. Ebenso dürfen auch Tagestouristen nicht mehr nach Worms kommen, sofern sie weiter als 15 Kilometer entfernt wohnen. So soll vermieden werden, dass das Virus aus dem „Hotspot Worms“ außerhalb der Stadt weiter verbreitet wird. Dies bedeutet allerdings auch, dass Familienmitglieder, die weiter als 15 Kilometer von Worms entfernt leben, besucht werden können, sofern alle anderen gültigen Regeln eingehalten werden. Ebenso dürfen auch Menschen von außerhalb ihre Angehörigen in Worms besuchen, wenn die Anzahl der Kontaktpersonen nicht überschritten wird. (red)

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