Verkehrsberuhigter Bereich in der Wilhelmstraße offiziell eingeweiht

Mehr Sicherheit für Schüler/Schrittgeschwindigkeit noch nicht in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer

Offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde am heutigen Mittwochvormittag (26. August) in der Wilhelmstraße der verkehrsberuhigte Bereich im Bereich der Turnhalle in Höhe der Heinrich-Metzendorf-Schule.

Am Ende wurde es knapp und sage und schreibe zehn Arbeiter legten nochmals am Samstag vor Ferienende eine Sonderschicht ein. Geschafft: pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres konnte der KMB die verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Wilhelmstraße, zwischen der Turnhalle der Heinrich-Metzendorf-Berufsschule und Lindenstraße, abschließen, so dass am heutigen Mittwochvormittag (26. August) mit dem obligatorischen Durchschneiden der rotweißen Flatterleine der Abschnitt offiziell in Betrieb genommen werden konnte. Jetzt muss der verkehrsberuhigte Bereich allerdings noch in den Köpfen der motorisierten Verkehrsteilnehmer ankommen. Schon während der Anwesenheit der Offiziellen zeigte sich, dass sich Fahrzeugführer noch nicht an die nun vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit halten.

Enggestrickten Zeitplan umgesetzt

Die Initiative ging von der Schülervertretung des Goethegymnasiums aus, denn die Schüler des Gymnasiums müssen an dieser Stelle die Straße überqueren, um die Bushaltestelle und die Sporthalle zu erreichen. Gefährliche Verkehrssituationen waren daher in der Vergangenheit nicht unbedingt selten an der Tagesordnung. Entsprechend betonte auch Bürgermeister Rolf Richter die Relevanz der Maßnahme, die kurzfristig in der Hochphase der Corona-Pandemie auf Vorschlag des Magistrats von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde. Dem KMB um Geschäftsführer Frank Daum war es letztendlich zu verdanken, dass durch finanzielle Umschichtungen die Gesamtkosten für das zeitlich sehr eng gestrickte un in den Sommerferien umgesetzt Projekt in Höhe von 223.000 Euro zur Verfügung standen. Ein besonderer Dank, nicht zuletzt an das Personal der Baufirma, richteten auch die beiden Schulleiter Nicole Guthier (Goethe-Gymnasium) und Thomas Bährer (Heinrich-Metzendorf-Schule).

Baumaßnahme als Vollausbau

Im Rahmen der Baumaßnahme wurde auf eine Länge von 60 Metern die vorhandene Asphaltdecke abgetragen und im Anschluss Fahrbahn und Gehwege komplett in Pflasterbauweise hergestellt. Auch die Bushaltestelle konnte durch den Einbau von Busborden und taktilen Platten geh- und sehbehindertengerecht ausgebaut werden. „Es war ein Vollausbau. Die Maßnahme ist auf Dauer ausgelegt“, verdeutlichte Frank Daum.

Text Post 2, Werbung