Weitere Urnengrabstehlen auf dem Friedhof geplant

Ortsbeirat Auerbach informierte sich über Friedhofskonzept

Mit einem erarbeiteten Entwicklungs- und Gestaltungsplan für den Auerbacher Bergfriedhof und das ehemalige Friedhofsgelände um die Bergkirche beschäftigte sich im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Ortsbesichtigung der Auerbacher Ortsbeirat. Hierzu konnte Ortsvorsteher Robert Schlappner Geschäftsführer Frank Daum vom Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) und vom städtischen Team Gebäudemanagement Johannes Heinemann begrüßen. Bereits im Jahr 2016 wurde bei der Stadt Bensheim bei einer Besprechung allen Beteiligten ein Nutzungskonzept angeregt und in der Folge ein Vorentwurf erstellt.

Park- und Gartenanlage

Wie Johannes Heinemann erläuterte sieht der Plan auf dem ehemaligen Friedhof an der Bergkirche die Herstellung einer parkähnlichen begrünten Fläche vor. In dieser sollen der vorhandene Baumbestand sowie die Geländemodulation erhalten bleiben. Eine geschwungene Wegeführung könnte als wassergebundene Wegedecke ausgeführt werden. Vorhandene belegte Grabmäler auf dem unter Denkmalschutz stehenden Gelände blieben vom Standort unverändert. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei allerdings lediglich um abgelegte erhaltenswerte Grabsteine. Der Gedanke von Ortsbeiratsmitglied Horst Knop, zur Aufwertung des Ensembles sogenannte Ehrengräber von bedeutenden Personen anzusiedeln, sah Frank Daum aufgrund des aktuellen Status als kein einfaches Unterfangen, ist das Gelände doch rein rechtlich als Park- und Gartenanlage ausgewiesen. Einen Einfluss auf das Ablegen von Grabsteinen hat dies allerdings nicht.

24 Ruhebänke

Im Anschluss informierte der Geschäftsführer des KMB die Ortsbeiratsmitglieder über bereits in den letzten Jahren getätigte Veränderungen und anstehende Maßnahmen auf dem Bergfriedhof. So wurden unter anderem 24 Ruhebänke an geeigneten Orten aufgestellt und eine wirkungsvolle Umzäunung um die gesamte Friedhofsanlage gegen das Eindringen von Wild erneuert beziehungsweise instandgesetzt.

Vermutlich im kommenden Jahr muss das bestehende Urnenstelen-Ensemble erneut um weitere 42 Urnenkammern erweitert werden. Als Fläche bietet sich eine Wiesenfläche gegenüber den Baumgrabstätten an. Auch bezüglich des Wunsches weitere Baumgrabstätten zu schaffen muss nachgebessert werden, lässt der vorhandene Baumbestand doch keine weiteren Bestattungen zu. Daher soll noch in diesem Jahr innerhalb des Friedhofes auf einer freien Fläche eine Baumallee geschaffen werden. Noch nicht zugreifen mussten die Planer bislang auf eine vorhandene Erweiterungsfläche, da der Bedarf bislang auf dem vorhandenen Terrain abgedeckt werden konnte.

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