Zuschuss von 50 Millionen Euro für das Kreiskrankenhaus

Kreis Bergstraße sichert die Zukunft des Kreiskrankenhauses Bergstraße/Neuer Name

Der Kreis Bergstraße wird, nachdem der Kreistag der entsprechenden Landratsvorlage zustimmt hat, für die Modernisierung des Kreiskrankenhauses Bergstraße einen Zuschuss in Höhe von 50 Millionen Euro zahlen. Im Zuge der eigentlichen Modernisierungsarbeiten soll das Kreiskrankenhaus zudem ein neues Medizinkonzept erhalten, auf dessen Basis der Standort gesichert, modernisiert und weiter ausgebaut werden kann. „Das Kreiskrankenhaus ist von entscheidender Bedeutung für die gesundheitliche Versorgung der Bergsträßerinnen und Bergsträßer“, betont Landrat Christian Engelhardt. „Allerdings hat die Einrichtung aktuell einen großen Investitionsbedarf. Mit Hilfe der Finanzspitze stellen wir als Kreis den Erhalt des Krankenhauses sicher und unterstützen zudem dessen Weiterentwicklung sowie eine Ausweitung der angebotenen Versorgungsleistungen.“

Gesamtinvestition mindestens 108 Millionen Euro

Insgesamt würden für die Generalsanierung, die bis in Jahr 2026 abgeschlossen sein soll, mindestens 108 Millionen Euro in das Kreiskrankenhaus investiert, so der Landrat.  Das Kreiskrankenhaus Bergstraße werde zudem in „Klinikum Bergstraße des Universitätsklinikums Heidelberg“ umbenannt werden. „Dies sind die Ergebnisse von sehr intensiven Gesprächen, die ich gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz und dem Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg sowie der Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses Bergstraße in den vergangenen Wochen und Monaten über den Fortbestand des Krankenhauses geführt habe.“ Man habe sich bewusst dafür entschieden, das Krankenhaus gemeinsam mit der Universitätsklinikum Heidelberg als Top-Partner mit internationaler Reputation zu stärken – als entscheidenden Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Region sowie als Arbeitgeber. Der Abschluss dieser Zukunftssicherungsvereinbarung passt die damaligen Verträge aus dem Jahr 2012 an die aktuellen medizinischen und tatsächlichen Bedarfe an. (kb)

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