29:23 – Niederlage der „Flames“ beim Buxtehuder SV

Buxtehude setzte sich in der zweiten Hälfte durch

Erzielte drei Treffer: Rückraumspielerin Inves Ivancok. Foto © Jürgen Pfliegensdörfer – Sportsword

Die Ambitionen der Mannschaften waren vor dem Auswärtsspiel der „Flames“ im Mittelfeldduell beim Buxtehuder SV in der Frauenhandball-Bundesliga ähnlich, zumal beide Teams nur zwei Punkte trennten. „Buxte“ wollte nach dem klaren Sieg in Ketsch nachlegen und die HSG Bensheim/Auerbach fuhr nach dem letzten Spielen durchaus mit viel Rückenwind und Selbstvertrauen in den Norden. Verstecken wollten sich die „Flames“ nicht und dies gelang in der ersten Hälfte bis zur 23 Minute auch durchaus. Wechselnde Führungen, mehrmals Gleichstand, ehe sich der Buxtehuder SV langsam befreite und die Partie in den Griff bekam. Mit 16:14 Toren ging es schließlich in die Pause.

Keine gute zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit konnten die „Flames“ das Spiel noch bis zur 37 Minute beim Stand von 18:16 ausgeglichen gestalten. Der Gastgeber hatte Probleme im Angriff, die „Flames“ konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen oder scheiterten an Torfrau Lea Rühler. Schließlich setzte sich der Favorit durch, baute Dank eines 4:0 Laufes seinen Vorsprung auf 21:16 aus und zog teilweise mit einem Vorsprung von bis zu sieben Toren (56 Minute) davon. Auch 17 Paraden der sehr starken Flames-Torhüterin Helen van Beurden konnten letztendlich die 29:23 – Niederlage in der von Buxtehuder-Trainer bezeichneten „Hölle Nord“ nicht verhindern. Der Buxtehuder SV beendete damit eine dreimonatige Durststrecke ohne Sieg in der eigenen Halle.

Statement der Trainerin

Auch Flames-Couch Heike Ahlgrimm bestätigte in der anschließenden Pressekonferenz, dass ihr Team keine gute zweite Hälfte gespielt hatte. „In der ersten Hälfte hatten wir noch viele Dinge richtig gemacht. Auch in der zweiten Hälfte konnten wir zunächst mithalten. Aber nach 20 Minuten hatten wir den Faden verloren und waren nicht mehr in der Lage mitzuhalten. Dann kam Buxte natürlich ins Rollen. Den Kopf werden wir aber nicht verlieren. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel. An unseren Zielsetzungen hat sich nichts geändert“, so die Trainerin. Die „Flames“ weisen nun 10:12 Punkte auf, tauschten mit dem Buxtehuder SV die Tabellenplätze und liegen Platz acht.

Das nächste Heimspiel der „Flames“ findet am kommenden Mittwoch (22.) statt. Dann stellt sich um 20 Uhr der amtierende Deutsche Meister SG BBM Bietigheim in der Weststadthalle vor.

Flames: Helen van Beurden – Isabell Hurst (1 Tor), Romana Gerisch, Elisa Stuttfeld (1), Sarah Decker (4), Sanne Hoekstra, Lisa Friedberger (3/1), Christin Kühlborn (1), Caroline Hettinger (2), Sarah van Gulik (1), Julia Maidhof (7/3), Ines Ivancok (3)

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