Deutscher Meister fordert am Mittwoch die „Flames“

Frauenhandball-Bundesliga: Favorit Borussia Dortmund gastiert in der Weststadthalle

Als Außenseiter gehen die „Flames“ am Mittwoch (20.) gegen den amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund in die Partie der Frauenhandball-Bundesliga. Unser Bild zeigt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm. Bild © Andrea Müller

Zum Verschnaufen haben die „Flames“ in dieser Woche kaum Zeit. Nach ihrer bitteren und deutlichen Niederlage am vergangenen Wochenende im Bundesligaspiel beim Buxtehuder SV (34:22) ist das Team am morgigen Mittwoch (20.) erneut im Einsatz. Viel Zeit zum Nachdenken verbleibt den Spielerinnen daher nicht. Gegner ist kein Geringerer als der amtierende Deutsche Meister Borussia Dortmund. Um 19:30 Uhr stellt sich die bislang verlustpunktfreie Borussen-Mannschaft in der Bensheimer Weststadthalle vor.

Das vorgezogene Heimspiel der „Flames“ wird am Mittwoch (20.), um 19:30 Uhr, live im Internet auf www.sportdeutschland.tv unter https://sportdeutschland.tv/handball-bundesliga-frauen/hbf-hsg-bensheim-auerbach-vs-borussia-dortmund-4 übertragen.

Aber auch die Dortmunderinnen waren bereits am vergangenen Sonntag (17.) im Einsatz und mussten sich hierbei in der Champions League der Mannschaft von CSM Bukarest mit der mehrfachen Welthandballerin Cristina Neagu zuhause mit 22:25 geschlagen geben. Etwa eine Woche zuvor erarbeiteten sich die BVB-Damen mit ihrem Trainer André Fuhr in der Bundesliga einen 27:20 Sieg gegen die SV Halle-Neustadt und liegen weiter punktgleich mit dem Tabellenersten SG BBM Bietigheim auf Rang zwei. Kaum vorstellbar, dass sich die Borussen im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bietigheim in Bensheim eine Blöße geben werden. Keine Frage: Die Favoritenrolle ist klar vergeben.

Großer Umbruch in Dortmund

Nach der letztjährigen Meisterschaft folgte bei Borussia Dortmund der große Umbruch. Acht Abgänge standen acht Neuzugänge gegenüber. Wichtige Spielerinnen kehrten der Mannschaft den Rücken, wurden aber adäquat ersetzt. Neu sind unter anderem im Tor Madita Kohorst von TuS Metzingen oder die deutschen Nationalspielerinnen Amelie Berger, die bereits 25 Mal in dieser Saison einnetzte und Mia Zschocke. Zuletzt musste der BVB allerdings auch einige Verletzte verkraften. Ausgefallen waren unter anderem die Rückraumspielerinnen Dana Bleckmann und Delaila Amega oder Neuzugang Viktoria Woth. Zu den Top-Scorerinnen der Dortmunder zählen auch Alina Grijseels (24 Tore) und die ehemalige Flamme, Kreisläuferin Merel Freriks (20 Tore). Beste Werferin der „Flames“ ist derzeit mit 25 Toren Lisa Friedberger, die alleine 14 ihrer bisherigen 19 Siebenmeter verwandelte

Die „Flames“ selbst dürften mit Ausnahme ihrer Langzeitverletzten Leonie Kockel, Alicia Soffel und Lotta Heider mit ihrem kompletten Kader antreten und sind nach ihrer jüngsten Leistung vor eigenem Publikum natürlich auf Wiedergutmachung aus. „Wir hatten gegen Dortmund meist gute Spiele gemacht und können bei der Ausgangslage befreit aufspielen. Vielleicht können wir den Deutschen Meister etwas ärgern“, verdeutlichte schon nach dem Buxtehude-Spiel Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.

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