Deutscher Meister kommt in die Weststadthalle

Am Mittwoch (22.) Bundesliga-Heimspiel der „Flames“ gegen SG BB Bietigheim

Muss vermutlich nach ihrem Comeback am vergangenen Wochenende in Buxtehude erneut im heutigen Heimspiel gegen Bietigheim mit einer Schulterverletzung pausieren: „Flames“: Kreisläuferin Isabell Hurst. Bild © Andrea Müller

Illusionen sollten sich die Fans nicht hingeben, träumen darf man aber schon. Trotzdem, realistisch gesehen ist der nächste Gegner der „Flames“ in der Frauenhandball-Bundesliga von einem Spiel auf Augenhöhe meilenweit entfernt. So stellt sich der amtierende Deutsche Meister SG BBM Bietigheim am morgigen Mittwoch (22.), um 20 Uhr, in der Weststadthalle vor. Der Blick der mit Nationalspielerinnen geradezu bespickten Mannschaft geht eher in Richtung des derzeitigen Tabellenführers Borussia Dortmund und international gesehen auf den Europapokal, wo im Gruppenspiel gegen den dänischen Pokalsieger und aktuellen Tabellenführer der dänischen Liga Herning-Ikast am vergangenen Samstag in Ludwigshafen ein 26:26 – Unentschieden geholt wurde. Bietigheim bleibt somit als Tabellenzweiter international im Wettbewerb. Das Spiel bei der HSG Bensheim/Auerbach dürfte Bietigheim daher in die Kategorie Pflichtsieg einordnen.  

Wiedersehen mit ehemaligen Flammen

Ein Wiedersehen gibt es für die Zuschauer mit den ehemaligen Flammen und in Bietigheim zu Nationalspielerinnen gereiften Kim Naidzinavicius und Antje Lauenroth, die in der Bundesliga bereits 67 (Naidzinavicius) beziehungsweise 22 Tore erzielten. Die Scorerliste der Liga wird nach wie vor von Flames-Torjägerin Julia Maidhof mit 97 Treffern angeführt. Aber auch BBM-Spielerin Laura van der Heijden traf schon 63-Mal ins Schwarze.

Talente auf der Bank

Verzichten muss Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm, neben den Langzeitverletzten Simone Spur Petersen, Carolline Dias Minto und Dionne Visser, diese Woche krankheitsbedingt auch auf Torhüterin Jessica Kockler, welche gerade ihren Vertrag bei der HSG Bensheim/Auerbach verlängert hat. Möglicherweise Einsatzzeiten könnten die Nachwuchsspielerinnen Neele Orth, Nina Rädge und Torhüterin Jessica Wagner bekommen, welche -wie auch Talent Julia Niewiadomska- auf der Bank Platz nehmen.  

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