Flames-Nachwuchs fast ausgeschieden

Niederlage für HSG Bensheim/Auerbach in der weiblichen A-Jugend-Bundesliga

Die Qualifikation in die Zwischenrunde der weiblichen A-Jugend-Bundesliga nicht geschafft hat nach einer Niederlage bei Bayer Leverkusen der Nachwuchs der HSG Bensheim/Auerbach. Bild © Andrea Müller

Die Vorentscheidung um Platz 2 in der Gruppe 4 ist gefallen. Nach einem 27:27 Unentschieden gegen TuS Metzingen und die nicht unerwartete 26:33–Niederlage gegen Favorit Bayer Leverkusen beim Heimspieltag vor drei Wochen, musste der Nachwuchs der HSG Bensheim/Auerbach am vergangenen Samstag eine 32:25 (15:8) Niederlage gegen TuS Metzingen einstecken. In der Dreier-Konstellation schaffen lediglich die beiden Bestplatzierten die Qualifikation für die nächste Runde; die HSG weist aktuell 1:5 Punkte auf.

Nicht ins Spiel gefunden

Die Niederlage für den Flames-Nachwuchs zeichnete sich schon in den ersten Minuten ab. Die Bensheimerinnen kamen nicht ins Spiel, zwei verworfene Siebenmeter von Julia Niewiadomska und schon stand es 0:4. „TuS Metzingen war an diesem Tag einfach besser. Sie fanden immer Lösungen, während wir zu keiner Zeit ins Spiel fanden“, verdeutlichte Coach Andre Schumacher in einem Gespräch mit der Onlinezeitung. Die starke Leistung der „Tussies“ unterstreicht auch den zweiten Sieg des Teams mit 25:22 Toren gegen den haushohen Favoriten Bayer Leverkusen. „Das ist für mich die eigentliche Überraschung“, ergänzt der Bensheimer Trainer.

Kleine Hintertür bleibt

Der Erfolg von Metzingen gegen Abonnementsieger Leverkusen ermöglicht der HSG Bensheim/Auerbach zumindest ein kleines Hintertürchen. „In der Gruppe waren wir von Beginn an der Außenseiter. Ob wir jetzt noch durch diese Tür durchpassen ist natürlich fraglich“, so Andre Schumacher, müsste man doch für diesen Fall in Leverkusen gegen die Heimmannschaft gewinnen. Ebenso wäre das Team auf fremde Hilfe durch einen nochmaligen Sieg von Metzingen gegen Leverkusen angewiesen.  

HSG Bensheim/Auerbach: Wagner, Schuster – Leichthammer, Gürtelschmied (2), Dekker (1), Schmitz (2), Scheffler (3), Orth (6), Bartaseviciute (5/5), König (3), Jochem, Krapp (1), Strehl, Hofmann, Wimmer und Niewiadomska (2).

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