„Flames“ erhalten Jugendzertifikat 2019/2020

Ligaübergreifendes Gütesiegels für 13 Vereine der 1. und 2. Frauenhandball-Bundesliga

Auch in diesem Jahr erhalten die „Flames“ das Jugendzertifikat 2019/2020. Dies teilte die Flames-Radaktion in einer Pressemeldung am heutigen Nachmittag (12.) mit. Demnach vergibt die Handball Bundesliga Frauen (HBF). bereits zum vierten Mal in ihrer Geschichte das HBF-Jugendzertifikat. Insgesamt 13 der 30 Erst- und Zweitligavereine erhalten für die laufende Saison 2019/20 die Auszeichnung für ihre herausragende Jugendarbeit.

Voraussetzungen erhöht

„Ab dieser Saison gab es einige neue Auflagen, die erfüllt werden mussten, um das HBF-Jugendzertifikat zu erhalten. Dazu gehört zum Beispiel die Tätigkeit eines Jugendkoordinators sowie ein jeweils zweistündiges wöchentliches Torwart- und Athletiktraining durch einen Trainer mit einer entsprechenden Lizenz für die Jahrgänge der weiblichen Jugend A und B“, so HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt. „Ein umso größerer Erfolg ist es, dass mit 13 HBF-Vereinen aus der 1. und 2. Bundesliga sogar zwei Vereine mehr als im vergangenen Jahr das Jugendzertifikat erhalten.“

Heike Ahlgrimm: „Tolle Auszeichnung!“
Bundesliga-Trainerin Heike Ahlgrimm ist ob der abermaligen Verleihung des Zertifikates sehr erfreut: „Eine tolle Auszeichnung und ein Lohn für die Mühe, die wir uns jedes Jahr machen! Der Verein kann stolz sein zu einem der wenigen Vereine zu gehören, die das Zertifikat erhalten haben.“ Und Jugendkoordinator Andre Schumacher ergänzt: „In erster Linie müssen wir an dieser Stelle den Dank an unser gesamtes Trainerteam senden, die in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet haben. Nun gilt es auch für eine sichere Zukunft weiterhin Stabilität sowie Kontinuität in unsere Jugendarbeit sowie verstärkt in die Ausbildung unserer Nachwuchstalente zu stecken, um die erfolgreiche Jugendarbeit weiter zu führen“.

Folgende 13 Vereine erhalten das Gütesiegel „Jugendzertifikat der Handball Bundesliga Frauen“ für die Spielzeit 2019/20:

1. Bundesliga
HSG Bensheim/Auerbach, SG BBM Bietigheim, HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund, TSV Bayer 04 Leverkusen, TuS Metzingen, VfL Oldenburg, Thüringer HC

2. Bundesliga
SV Werder Bremen, SV Union Halle-Neustadt, HC Leipzig, HC Rödertal

Alle übrigen Vereine der Handball Bundesliga Frauen haben das Zertifikat nicht beantragt oder aufgrund nicht erfüllter Kriterien nicht erhalten. Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern, zum Beispiel Schulaktionen wie der HBF-Schultag, Kindertrainingsseminare, Jugendveranstaltungen oder Trainerfortbildungen.

Prüfung durch Zertifizierungsausschuss

Zur Erlangung des ligaübergreifendes Gütesiegels werden Kriterien begutachtet, die eine Qualitätssicherung in den Bereichen Mannschaften, Mitarbeiter, Training und Betreuung gewährleisten. Diese Kriterien wurden durch einen Zertifizierungsausschuss, bestehend aus André Fuhr (Trainer Borussia Dortmund und DHB-Trainer der weiblichen U20-Nationalmannschaft), Jochen Beppler (Chef Bundestrainer Nachwuchs beim Deutschen Handballbund) und Christoph Wendt, geprüft. (red)

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