„Flames“ erwarten in Leverkusen Spiel auf Augenhöhe

Frauenhandball-Bundesliga: Schweres Auswärtsspiel für die HSG Bensheim/Auerbach

War zuletzt ein starker Rückhalt des Frauenhandball-Bundesligisten „Flames“: Torfrau Jessica Kockler. Am Sonntag tritt die HSG Bensheim/Auerbach bei Bayer 04 Leverkusen an. Bild © Andrea Müller

Zum Ende der englischen Woche treffen in der Frauenhandball-Bundesliga die „Flames“ der HSG Bensheim/Auerbach am Sonntag (21.), um 16 Uhr, in der Ostermann Arena in Leverkusen auf den Tabellennachbarn Bayer Leverkusen. Es ist auch das erste Spiel von drei nun anstehenden Mittelfeldduellen. So folgt am 26. Februar das Auswärtsspiel bei der HSG Bad Wildungen Vipers und am 28. Februar das Heimspiel gegen den Buxtehuder SV. Alle drei Mannschaften stehen aktuell zwar hinter den auf Platz sieben rangierten „Flames“, sind aber durchaus als gleichwertige Gegner anzusehen. Das Auswärtsspiel der Flames bei Bayer Leverkusen wird live im Internet auf www.sportdeutschland.tv unter HBF: TSV Bayer 04 Leverkusen vs. HSG Bensheim/Auerbach | Handball Deutschland TV (handball-deutschland.tv) kostenlos übertragen.

Spiel gegen Dortmund abgehakt

„Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, verdeutlichte auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm mit Blick auf das Duell gegen Bayer Leverkusen. Aktuell stehen beide Mannschaften mit 16 Minuspunkten gleich, wobei die „Werkselfen“ in der immer noch coronabedingt schiefen Tabelle zwei Spiele weniger aufzuweisen haben. Die „Flames“ gehen auch nach der mit zehn Toren sicherlich zu hoch ausgefallenen Niederlage gegen Borussia Dortmund durchaus selbstbewusst ins Spiel. „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, waren bis zur 20 Minute auch gleichwertig und haben immerhin 28 Tore geworfen. Das kann sich gegen so eine starke Mannschaft sehen lassen“, erklärte Heike Ahlgrimm, die ihr Team in guter Stimmung weis. „Das Spiel ist abgehakt. Wir schauen nach vorne und da kommt eine schon seit Jahren starke Mannschaft uns zu“.

Künftige Flames-Torhüterin im Tor der Gegenseite

Ein Wiedersehen gibt es in der Halle mit Martin Schwarzwald, der seit Dezember auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen Platz genommen hat. Der 34-jährige A-Lizenzinhaber fungierte in den Jahren 2016/2017 als Co-Trainer sowie Coach der Junior-Flames und dem A-Jugend-Bundesligateam. Auch Heike Ahlgrimm ist das Leverkusener Parkett nicht unbekannt, war sie doch bei den Werkselfen sowohl als Spielerin als auch als Trainerin (2012 bis 2014) aktiv. Einem Flames-Sieg möglicherweise im Weg stehen könnte mit Vanessa Fehr eine Torhüterin, die in der kommenden Saison das Trikot der HSG Bensheim/Auerbach tragen wird. „Sie spielt jetzt in Leverkusen und wird zeigen was sie kann“, ist sich ihre künftige Trainerin sicher. Aufpassen müssen die „Flames“ auf den niederländischen Linksaußen Zoë Sprengers, die bereits 79-Mal einnetzte oder auch auf die Routiniers Svenja Huber und die Litauerin Zivile Jurgutyte. Auf Flames-Seite erzielten bislang Lisa Friedberger (89 Tore), Ines Ivancok, (60 Tore), welche kürzlich beide ihre Spielerverträge verlängert haben sowie Isabell Hurst die meisten Tore. Die Kreisläuferin traf bislang 58-Mal ins gegnerische Tor.

Zwei Nationalspielerinnen fehlen

Verlieren wird am Ende der Saison Bayer 04 Leverkusen mit Mia Zschocke eine Nationalspielerin.  Die 22-Jährige wechselt im Sommer innerhalb der Handballbundesliga zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. Gegen die „Flames“ kann die Leistungsträgerin allerdings nicht auflaufen, verhindert doch nach wie vor eine Verletzung am Syndesmoseband einen Einsatz auf dem Spielfeld. Ebenso steht bei den „Werkselfen“ im Rückraum Nationalspielerin Mareike Thomaier nach einer Handverletzung nicht zur Verfügung. Hingegen können die „Flames“ Stand heute aus dem Vollem schöpfen.  

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