„Flames“ fahren als Außenseiter nach Metzingen

Frauenhandball-Bundesliga: Bensheimerinnen müssen zum Tabellendritten

Kämpferisch wollen die „Flames“ am Mittwoch (20.) bei der Spitzenmannschaft der Frauenhandball-Bundesliga TuS Metzingen bestehen. Unser Bild zeigt von rechts im dunklen Trikot Alica Soffel, Lisa Friedberger, Simone Spur Petersen und Isabell Hurst. Bild © Andrea Müller

Schnell abhaken muss der Frauenhandball-Bundesligist „Flames“ die 24:31 Heim-Niederlage vom vergangenen Sonntag (17.) gegen die HSG Blomberg-Lippe, steht doch am morgigen Mittwochabend (20.), um 17 Uhr, bei der Spitzenmannschaft TuS Metzingen die nächste schwere Aufgabe auf der Tagesordnung. Das Spiel war ursprünglich am 30. Dezember terminiert, musste allerdings aufgrund der Corona-Quarantäne der Bensheimer verschoben werden. Das Match wird live im Internet bei www.sportdeutschland.tv unter HBF: TuS Metzingen vs. HSG Bensheim/Auerbach | Handball Deutschland TV (handball-deutschland.tv) übertragen

Metzingen auf Kurs

Die Ambitionen der Teams sind unterschiedlich. Während die „Tussies“ in dieser Saison sich wieder für die internationalen Wettbewerbe platzieren möchten, hat die HSG Bensheim/Auerbach einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel ausgerufen. Aktuell sind die von der ehemaligen Flames-Ikone Edina Rott trainierten Baden-Württembergerinnen auch auf Kurs und belegen nach 14 Spielen mit 20:8 Punkten Rang drei. Mit ihrem 23:26 Auswärtssieg bei Halle-Neustadt holten sie am letzten Wochenende bereits ihren neunten Sieg in Folge, obwohl dieses Spiel in die Kategorie Arbeitssieg fallen dürfte. „Das müssen wir gegen Bensheim besser machen“, schaute beispielsweise die 88-malige Nationalspielerin Marlene Zapf nach der Partie schon nach vorne. Im aktuellen Kader des deutschen Teams steht mit Maren Weigel übrigens noch eine weitere Spielerin der „Tussies“. Zu den 15 Top-Scorerinnen der aktuellen Bundesligasaison zählen neben Marlene Zapf auch Handball-Weltmeisterin Bo van Wetering und Silje Brons Petersen.

„Flames“ wollen Metzingen ärgern

Bislang war TuS Metzingen für die „Flames“ kein gutes Terrain. Lediglich ein Unentschieden im Jahre 2012 und einen Sieg (2018) konnte die HSG in zehn offiziellen Partien gegen die „Tussies“ holen. Auch für diese Partie sieht es alles andere als gut aus. „Metzingen ist klarer Favorit. Sie stehen nach einem eher zähen Saisonstart jetzt da wo sie hinwollen. Aber vielleicht können wir sie ja etwas ärgern“, hofft auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm auf ein gutes Spiel ihrer Mannschaft  und weiter „Viele Gedanken müssen wir uns nicht machen. Aber wir spielen sehr gerne gegen so große Gegner und zuletzt hatte Metzingen auch knappe Ergebnisse“. Verzichten müssen die „Flames“ wie schon am letzten Wochenende auf Lotte Heider (Lehrgang Bundewehr Sportfördergruppe) und Leonie Kockel (Krank).  

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