„Flames“ fahren als Favorit zum Derby nach Ketsch

Frauenhandball-Bundesliga: „Flames“ gegen Ketsch wieder im Livestream

Kampf ist Trumpf bei dem am kommenden Sonntag anstehenden Lokalderby der Frauenhandball-Bundesliga zwischen den „Flames“ und den Kurpfalz-Bären aus Ketsch. Das Spiel wird um 16 Uhr im Livestream übertragen. Unser Bild zeigt eine Spielszene aus dem Hessen-Derby gegen Bad-Wildungen.

Nach der unfreiwillig verlängerten Spielpause -die Begegnung zwischen der HSG Bensheim/Auerbach und Frisch Auf Göppingen konnte aufgrund eines positiven Corona-Tests bei den Gästen nicht wie geplant am vergangenen Wochenende stattfinden- freuen sich die Handballerinnen vom Bundesligisten „Flames“ wieder im sportlichen Wettstreit das Hallenparkett betreten zu dürfen. Gegner des Auswärtsspiels sind am kommenden Sonntag (1. November), um 16 Uhr, die „Kurpfalz-Bären“ von der TSG Ketsch. Ein Derby, dass die HSG Bensheim/Auerbach bislang in acht von zehn Duellen in der 1. und 2. Liga für sich entscheiden konnten. Das Handballspiel der ersten Frauenhandball-Bundesliga wird live im Internet live auf „deutschland.tv“ unter https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-kurpfalz-baeren-vs-hsg-bensheim-auerbach übertragen.

„Flames“ wollen Pflichtsieg

Ein Derbysieg bei der TSG Ketsch ist nach der aktuellen Tabellensituation für die „Flames“ eigentlich Pflicht, zieren die Kurpfalzbären mit sieben Niederlagen als einzig verbliebenes verlustpunktfreies Team der Handball Bundesliga Frauen das Tabellenende. Vor der Saison wurde in Ketsch als Ziel der Klassenerhalt ausgegeben. So richtig überzeugen konnte das Team von dem ehemals bei der HSG Bensheim/Auerbach tätige Gästetrainer Adrian Fuladdjusch bislang auch tatsächlich noch nicht, setzte es bislang doch recht deutliche Niederlagen. Mit einem couragierten Auftritt ist allerdings gerade in einem Derby trotzdem zu rechnen.

„Dieses Derby wollen und müssen wir gewinnen. Wir sind definitiv Favorit und haben in den Saisonzielen einen anderen Anspruch“, verdeutlichte Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm. Die Voraussetzungen hierfür stehen gut, sind doch bis auf die nach einem Nasenbeinbruch frisch operierte Leonie Kockel alle Spielerinnen an Bord.

Kein Befund: Spielverlust für 1. FSV Mainz 05

In der Liga selbst stehen zwischenzeitlich nicht unerwartet die „drei Großen“ SG BBM Bietigheim, Borussia Dortmund und Thüringer HC an der Spitze der Tabelle. Etwas überraschend kam am vergangenen Wochenende der 33:28 Sieg der TSV Bayer Leverkusen gegen den Europacup-Teilnehmer Thüringer HC. Leverkusen verfügt jetzt, wie auch die „Flames“ über 8:4 Punkte.  

Das ebenfalls am vergangenen Wochenende wegen SARS-CoV-2 abgesagte Frauenhandball-Bundesligaspiel zwischen SV Union Halle-Neustadt und 1. FSV Mainz 05 wurde zwischenzeitlich mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für die Gastgeberinnen gewertet. So lagen die Ergebnisse der ordnungsgemäß durchgeführten Corona-Tests vom Labor nicht rechtzeitig vor. Grundlage hierfür ist DHB-Spielordnung in Verbindung mit der DHB-Rechtsordnung. Alle Tests der Mainzerinnen waren übrigens negativ. Der 1. FSV Mainz 05 kann gegen diese Entscheidung innerhalb von 14 Tagen Einspruch beim Bundessportgericht einlegen.

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