Flames-Sieg im Hessen-Derby in Bad Wildungen

Toller Saisonstart in der 1. Frauenhandball-Bundesliga

Grund zum Jubel hatten die „Flames am gestrigen Samstagabend bei einem 33:28 Auswärtssieg bei der HSG Bad Wildungen. Unser Bild zeigt Christin Kühlborn. Foto © Jürgen Pfliegensdörfer – Sportsword

Die Spielerinnen der „Flames“ jubelten ausgelassen auf dem Spielfeld und sangen auf der Heimfahrt im Bus. Bester Saisonstart für die HSG Bensheim/Auerbach in ihrer jüngeren Bundesligageschichte. 6:4 Punkte in der ersten Frauenhandball-Bundesliga, ein Auftakt nach Maß. Auch am Samstagabend (19) zeigten die Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach mit einem 33:28 (15:15) Auswärtssieg bei der HSG Bad Wildungen, dass sie auf einem guten Weg sind, dass zumindest in Erwägung gezogene Saisonziel „einstelliger Tabellenplatz“ zu erreichen.

Rückstand wirft „Flames“ nicht um

Schöne Erkenntnis aus dem gestrigen Spiel: auch ein zeitweiser Rückstand von 4:8 Toren in der ersten Halbzeit oder der verletzungsbedingte Ausfall von wichtigen Spielerinnen wirft das Team von Coach Heike Ahlgrimm nicht um. So mussten die „Flames“ ab der zehnten Minute auch auf Kreisläuferin Dionne Visser verzichten. „In dieser Phase lief es für uns nicht gut. Nach einer Auszeit kamen wir aber wieder ran“, verdeutlichte die erfolgreiche Trainerin. Erfolgreich in die Bresche sprang am Kreis die gerade in der vergangenen Woche 20 Jahre alt gewordene Isabell Hurst, die durchspielen musste und achtmal einnetzte. Mit einem 15:15 Unentschieden ging es schließlich in die Kabine.

Souveräne zweite Hälfte

Wesentlich besser lief es für die „Flames“ in der zweiten Halbzeit. Die Hoffnung der „Vipers“, auf ihre ersten zwei Punkte in der Saison mussten sie schon nach kurzer Zeit begraben. Die Nordhessen standen durch ihren überraschenden zweitletzten Tabellenplatz unter Druck. Ein Umstand, den die Bensheimerinnen clever zunutze wussten. Nach einer 20:17 Führung hatten die „Flames“ das Spiel im Griff und brachten den Sieg letztendlich, nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung souverän mit 33:28 Toren nach Hause. „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Aber wir haben zurzeit einen guten Lauf und viel Selbstvertrauen. Ich bin stolz auf unsere geschlossene Mannschaftsleistung und das Team“, so Heike Ahlgrimm. Nicht eingesetzt hatte die Trainerin die noch angeschlagene Sanne Hoekstra, die sich allerdings seit Ende der vergangenen Woche wieder im Training befindet. Bester Scorer war Nationalspielerin Julia Maidhof (7/3). Unter den Torschützinnen befand sich auch Keeperin Helen van Beurden, welche die zeitweise offensive 7:0 – Taktik der Heimmannschaft ausnutzte und zweimal ins leere Tor traf.

Flames: Jessica Kockler, Helen van Beurden (2 Tore), Ines Ivancok (5), Julia Maidhof (10/3), Sarah Dekker (4), Isabell Hurst (8) Lisa Friedberger (1), Elisa Stuttfeld (1), Christin Kühlborn, Sarah van Gulik (2), Romana Gerisch und Dionne Visser. 

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