„Flames“ hoffen auf weitere Leistungssteigerung

Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bensheim/Auerbach trifft im Heimspiel auf Neckarsulmer Sportunion

Einen Heimauftritt hat am kommenden Freitagabend ((14.) in der Bensheimer Weststadthalle das Frauenhandball-Bundesligateam der „Flames“. Das Spiel wird um 19:30 Uhr live im Internet auf Sportdeutschland.TV übertragen. Unser Bild zeigt Rückraumspielerin Ines Ivancok (links) am vergangenen Wochenende im Spiel gegen den Thüringer HC. Bild © Andrea Müller

In Anbetracht der derzeitigen Situation mit einer hohen Anzahl von verletzten Spielerinnen und einer durch Infektionen in der Mannschaft verursachten fünfwöchigen Coronapause war der Re-Start der „Flames“ am vergangenen Samstag (8.) in der Frauenhandball-Bundesliga nicht schlecht. Zwar setzte es eine 23:31 Heimniederlage gegen den international ambitionierten Favoriten vom Thüringer HC; der couragierte Auftritt der HSG Bensheim/Auerbach gibt allerdings zur Hoffnung Anlass, dass in den letzten vier Spielen vielleicht doch noch der ein oder andere Überraschungspunkt drin ist. Gelegenheit dazu hat das Team am kommenden Freitag (14.), um 19:30 Uhr, im Nachholspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union. Das Spiel wird aus der Bensheimer Weststadthalle live im Internet auf http://www.sportdeutschland.tv unter https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-hsg-bensheim-auerbach-vs-neckarsulmer-sport-union-2 übertragen.

NSU kämpft ums internationale Geschäft

Allerdings sind die Vorzeichen unterschiedlich. Während die „Flames“ aktuell das Ziel haben die Saison engagiert sportlich zu Ende zu bringen und am Saisonende Platz acht bis zehn belegen werden, geht es für die Neckarsulmer Sportunion zumindest rein rechnerisch noch um die Qualifikation zur European League, zu der nach derzeitigen Stand eventuell mit Hilfe einer Wildcard auch der fünfte Platz ausreichen könnte. Derzeit rangiert das Team mit einem Spiel weniger vier Pluspunkte hinter dem Tabellenfünften Thüringer HC und kassierte am vergangenen Wochenende in ihrem letzten Heimspiel der Saison im Kampf um das internationale Geschäft eine empfindliche 25:36 Niederlage gegen TuS Metzingen. Trotzdem spielt die NSU bislang ihre stärkste Saison in der Frauenhandball-Bundesliga und verfügt über mehrere Nationalspielerinnen, wie die Spanierin Irene Espinola Perez oder die Schweizerin Chantal Wick. Zudem gehören Selina Kalmbach und Sarah Wachter dem Kader der deutschen Nationalmannschaft an. Kein Wiedersehen wird es allerdings mit der ehemaligen „Flamme“ Carmen Moser geben, welche mit einem Kreuz- und Innenbandriss monatelang ausfallen wird.

Keine personellen Veränderungen

Bei der Zusammensetzung des Kaders dürfte es im Vergleich zur vergangenen Woche bei den „Flames“ voraussichtlich keine Veränderungen geben. Neben den Langzeitverletzten Isabell Hurst, Alicia Soffel und Lotta Heider wird auch Rückraumspielerin Sarah van Gulik nicht zur Verfügung stehen. Sie konnte seit ihrem corona-bedingten Ausfall noch nicht wieder das Training aufnehmen. Personell ergänzt wird der Flames-Kader erneut von den Junior-Flames Nina Radge, Annika Schmitz, Neele Orth und Rugile Bartaseviciene. Ihren ersten Einsatzzeiten konnten am vergangenen Wochenende von diesem Quartett bereits Neele Orth und Annika Schmitz verbuchen. „Es geht von Woche zu Woche besser. Wir sind guter Dinge und haben nichts zu verlieren. Vielleicht können wir Neckarsulm ja etwas ärgern“, hofft Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm auf einen engagierten Auftritt ihres Teams. Abhängig ist dies sicherlich auch davon, mit welcher Besetzung der Gast antreten kann. Denn auch die Neckarsulmer Sportunion hatte zuletzt mit einigen Verletzungen zu kämpfen.

OLYMP Final4 des DHB-Pokals am Wochenende

Der Fokus der Bundesligisten richtet sich an diesem Wochenende allerdings mehr in Richtung OLYMP Final4, das am 15. Und 16. Mai in der Stuttgarter Porsche Arena ausgespielt wird. Qualifiziert für die Endrundes des DHB-Pokals haben sich der TuS Metzinger, die HSG Blomberg-Lippe, die SG BBM Bietigheim und die Luchse aus Rosengarten-Buchholz. Hierbei treffen im Halbfinale zunächst die Teams von Bietigheim und Metzingen sowie Blomberg-Lippe gegen die Luchse aufeinander. Keiner der vier Halbfinalisten hat bislang den Pokal gewonnen. Erstmals wird das komplette Turnier – die beiden Halbfinals am Samstag und das Endspiel am Sonntag – live im Free-TV von SPORT1 übertragen.  

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