„Flames“ holen souverän 25:18 Heimsieg gegen Sachsen Zwickau

Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bensheim/Auerbach für Aufsteiger eine Nummer zu groß

War über die gesamte Spielzeit beim 25:18 Heimsieg der „Flames“ in der Frauenhandball-Bundesliga gegen Sachsen Zwickau ein starker Rückhalt: Torfrau Vanessa Fehr. Bild © Andrea Müller

Für die „Flames“ war am Freitagabend (24.) im Heimspiel der Frauenhandball-Bundesliga nach den am vergangenen Wochenende in Oldenburg gewonnen zwei Punkten die Zielsetzung klar. „Wir wollen nachlegen, sonst ist unser Auswärtssieg nichts wert“, machte im Vorfeld Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm die Marschrichtung unmissverständlich klar. Die Vorzeichen standen mit den bisherigen Auftritten -obwohl mit starken Spielerinnen bestückt- von Aufsteiger BSV Sachsen Zwickau auch nicht schlecht, konnte der Gast doch in den ersten drei Spielen noch nicht punkten und ziert das Tabellenende, wird aber allgemein als starkes Mittelfeldteam eingeschätzt. Um es vorweg zunehmen: die „Flames“ wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, hatten ihren Gegner stets im Griff und siegten überzeugend mit 25:18 (15:9) Toren. Mit einem erstmals positiven Punktekonto (5:3) klettern die Bensheimerinnen in der Tabelle weiter nach oben.

„Flames“ hielten stets Abstand

510 Zuschauer konnten die „Flames“ auch zur ungewohnten Anwurfzeit in der Bensheimer Weststadthalle begrüßen. Darunter auch der Trainer der Deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft Henk Groener. Die HSG Bensheim/Auerbach begann mit Ausnahme der drei Langzeitverletzten Leonie Kockel, Alicia Soffel und Lotta Heider in Bestbesetzung. Nach einem anfänglich zerfahrenen Spielauftakt, bei dem die „Flames“ bis zur 8. Minute noch mit 2:3 zurücklagen, kamen sie plötzlich ins Rollen. Acht Tore in Folge zum 10:3 zermürbten letztendlich den in dieser Phase ziemlich hilflosen Gegner, ganze 11 Minuten kamen die Gäste zu keinem Treffer. Fortan hatten die Bensheimerinnen das Spiel im Griff, ließen in der Abwehr wenig zu, wenn auch am gegnerischen Kreis zu viel Chancen ausgelassen wurden. Einzige Hiobsbotschaft: Noch in der ersten Hälfte verletzte sich Außenspielerin Elisa Stuttfeld und konnte in der Partie nicht mehr eingesetzt werden. Mit einem überzeugenden 15:9 wechselten die Seiten.   

Ähnliches Bild in der zweiten Halbzeit. Schon zu Beginn gelang den „Flames“ ein 3:0-Lauf und führten durch Tore von Saskia Fackel, Myrthe Schoenacker und Lisa Friedberger mit 18:9. Bensheim hatte die Partie fest im Griff und der Sieg war unterm Strich nie in Gefahr. „Anfangs hatten wir noch etwas übersteuert. Aber dann hatten wir über die gesamte Spielzeit souverän gespielt und den Abstand gehalten“, resümierte nach Spielschluss auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm. Prunkstück über die gesamte Spielzeit war die Abwehr und nicht zuletzt Torhüterin Vanessa Fehr, die zum wiederholten Male eine überragende Partie bot und eine Quote von über 41 Prozent gehaltene Bälle erreichte.  Beste Scorerinnen waren auf Flames-Seite Spielführerin Lisa Friedberger (5/2) und Außenspielerin Christin Kühlborn (4).

Flames:  Helen van Beurden, Vanessa Fehr – Isabell Hurst (3), Myrthe Schoenaker (2), Elisa Stuttfeld, Jana Haas, Sarah Dekker (3), Lisa Friedberger (5/2), Christin Kühlborn (4), Saskia Fackel (3), Sarah van Gulik (2), Ines Ivancok (2), Neele Mara Orth und Dionne Visser (1).

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