„Flames“ rechnen mit zehn Prozent weniger Saisoneinnahmen

Michael Geil jetzt alleiniger Geschäftsführer Auerbacher Handball Sport und Marketing GmbH

Ihr neues Mannschaftsbild für die neue Saison 2020/2021 präsentierten kürzlich das Frauenhandball-Bundesligateam „Flames“. Die Heimspiele werden die Flames, wie gewohnt, in Rot bestreiten. Dies sind die Vereinsfarben des Hauptvereins und Gründungsmitglied der Frauen Bundesliga, der Turn- und Sportvereinigung Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V. Bild © Marc Fippel Fotografie/Grafik Plegge Medien Produktion GmbH

Die „Flames“ sind auf der Zielgeraden der Saisonvorbereitung. Endlich – nach der langen Corona-Pause und dem abrupten Ende der letztjährigen Saison der Frauenhandball-Bundesliga geht es jetzt wieder los. Viel war in den vergangenen Monaten seit dem Abbruch am 18. März passiert. Der Handballsport lag auf Eis, die laufenden Meisterschaften wurden beendet und mit einem Berechnungsschlüssel entschieden. Für die „Flames“, die bis dahin eine starke Saison spielten, sprang letztendlich Platz acht heraus. Ein bravouröser Endstand, den das Team lieber ausschließlich auf sportlichem Weg erreicht hätte.Vergangenheit sind auch die schier endlosen Wochen mit alleinigem Training im „Home-Office“. Die „Flames“ brennen und fiebern dem Saisonstart am 6. September, um 16 Uhr, mit dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 entgegen. Ein Derby, zu dem übrigens keine Zuschauer zugelassen sind. Alternativ kann das Spiel im Livestream auf Sportdeutschland.tv unter  https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-1-fsv-mainz-05-vs-hsg-bensheim-auerbach empfangen werden.

Tickets nur online oder im Fanshop

Das Coronavirus wird den gesamten Sportbereich und damit auch die HSG Bensheim/Auerbach aber auch weiterhin stark begleiten. „Wir streben natürlich möglichst viele Zuschauer in der Weststadthalle an, halten uns im Zusammenhang mit den Hygiene- und Abstandsregeln aber an die Empfehlungen der HBF. Nach den letzten Gesprächen mit den Behörden werden allerdings nur maximal 250 Zuschauer zugelassen“, erklärt Geschäftsführer Michael Geil in einem Gespräch mit der Onlinezeitung. Klar ist auch: es wird auf jeden Fall getrennte Sektoren für Aktive und Zuschauer, einschließlich der Verpflegung, geben. Alkohol ist tabu. Der Kauf von Tickets wird ausschließlich online oder in der Geschäftsstelle in Auerbach, Darmstädter Straße 166 (Bürgerhaus Kronepark), über die Bühne gehen, Gästezuschauer bleiben nach Möglichkeit außen vor. Priorität auf die Sitzplätze haben die Inhaber von Dauerkarten und Sponsoren, zumal noch Eintrittskarten der letzten abgebrochenen Saison gültig sind. An die möglichen Zuschauerzahlen angepasst beziehungsweise etwas vergrößert wird die Grundfläche der Lounge.  

Durch diese Vorgaben wird deutlich, dass die Verantwortlichen vor einer sehr schwierigen Saison stehen und ihnen viel zugemutet wird. Davon nicht ausgenommen sind logischerweise auch die Spielerinnen, die je nach Spieltag mittwochs oder montags vor dem jeweiligen Spiel getestet werden. „Die Kosten für das beauftragte Labor, wie auch die zusätzlichen Investitionen im Rahmen des Hygienekonzepts trägt die GmbH.“, verdeutlichte der Geschäftsführer.

Michael Geil alleiniger Geschäftsführer

Neu strukturiert wurde auch die Auerbacher Handball Sport und Marketing GmbH. So ist nun Michael Geil alleiniger Geschäftsführer. Ausgeschieden ist auf eigenen Wunsch Jörg Hirte, der aber nach wie vor seinen Aufgabenbereich weiter betreut. Nach dem Wegzug von Mitarbeiter Sören Wennerlund -er ist nun Vizepräsident für Marketing und Kommunikation beim Handball-Zweitligisten HC Rödertal- konnte die ehemalige Bundesligaspielerin und letztjährige Trainerin der Junior-Flames Lisa Mößinger für den Marketingbereich neu hinzugewonnen werden. Um die Aufgaben Geschäftsstelle und Fanshop erweitert wurden die Tätigkeiten von Jugendkoordinator und Jugendtrainer Andre Schumacher. Für den Pressebereich, Homepage und Social Media ist Andrea Müller zuständig.

Froh ist Michael Geil, dass es aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie zu keinen Absagen kam und die Sponsoren den „Flames“ die Treue halten. „Auch alle Top-Sponsoren bleiben an Bord. Dazu kamen ein paar neue Unterstützer“, so der Geschäftsführer. Trotz allem rechnet die GmbH. mit zehn Prozent weniger Einnahmen. „Wir rechnen mit 70 Prozent weniger Zuschauereinnahmen. Zudem haben wir durch die Pandemie zusätzliche Ausgaben, wie beispielsweise für Hygienemittel oder die Testungen“, verdeutlicht Geil.

TheReSport neuer Physio-Partner

Stolz sind die Verantwortlichen mit TheReSport langfristig einen neuen starken Partner für die physiotherapeutische und rehabilitative Versorgung der Bundesligamannschaft gefunden zu haben. Die von TheReSport eingesetzten Betreuerinnen sind selbst Mannschaftssportlerinnen und dreimal die Woche beim Training ist und beim Spiel dabei. Siehe auch: https://bensheim-auerbach.com/gewerbe/neue-partnerschaft-der-flames-mit-theresport

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