Zweiter Heimsieg gibt viel Selbstvertrauen

„Flames“ siegten mit 37:33 gegen Frisch Auf Göppingen

In einem kampfbetonten Spiel besiegten die Bundesliga-Handballerinnen der „Flames“ am Samstagabend (12.) ihren Gast Frisch Auf Göppingen mit 37:33 Toren. Unser Bild zeigt Spielgestalterin Lisa Friedberger. Foto © Jürgen Pfliegensdörfer - Sportsword

Großer Jubel in der Bensheimer Weststadthalle. In einem spannenden Handballspiel der ersten Frauenhandball-Bundesliga besiegten die „Flames“ ihren Gast von Frisch Auf Göppingen mit 37:33 (18:17) Toren. Es war wie erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Nach knapp zweieinhalb Minuten ging die HSG Bensheim/Auerbach -nach einem von Göppingen verworfenen Siebenmeter- mit 1:0 in Führung und gaben diese mit einer einmaligen Ausnahme, aber auch mehreren Gleichständen, nicht mehr ab.  Bester Scorer der „Flames“ war Ines Ivancok mit elf Toren. Wir werden noch ausführlich berichten.

Großer Jubel in der mit rund 900 Zuschauern gutbesuchten Bensheimer Weststadthalle. So kann es weitergehen. Zweites Heimspiel – zweiter Sieg. In einem spannenden Handballspiel der ersten Frauenhandball-Bundesliga besiegten die „Flames“ ihren Gast von Frisch Auf Göppingen mit 37:33 (18:17) Toren. Es war wie erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Hierbei erwischte die HSG Bensheim-Auerbach den besseren Start und ging nach knapp zweieinhalb Minuten -nach einem von Göppingen verworfenen Siebenmeter- mit 1:0 in Führung. Ein Vorsprung, den sie zunächst auf 5:1 ausbauten.

Bessere Kondition entscheidend

Trotz gutem Spiel gelang es in der Folge – bedingt durch die ein oder andere Nachlässigkeit in der Abwehr – den „Flames“ nicht sich entscheidend abzusetzen. Mit einem knappen 18:17 ging es schließlich in die Pause. Auch nach der Halbzeit war es bis etwa 15 Minuten vor dem Schlusspfiff ein kampfbetontes Match auf Messers Schneide. So erspielten sich die Bensheimerinnen, die auf die verletzten Simone Spur Peterson, Sanne Hoekstra und Carolline Dias Minto sowie auf die geschonte Dionne Visser verzichten mussten, erst in den letzten Spielminuten einen vier oder auch fünf Tore-Vorsprung. „In der Schlussphase war Bensheim einfach konditionell besser, fitter und schneller als wir“, verdeutlichte Gäste-Trainer Aleksandar Knezevic seine Sicht. Stolz auf ihr Team war Flames-Coach Heike Ahlgrimm. „Wir hatten ein paar Probleme in der Abwehr. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir ein Spiel mit 33 Gegentoren gewonnen hatten. Der Sieg gibt uns jetzt viel Selbstvertrauen“, brachte es die Trainerin auf den Punkt. Bester Scorer der „Flames“ war Ines Ivancok mit elf Toren und wurde von den Fans mit Recht auch zur Spielerin des Tages gewählt.

Fanfahrt nach Bad-Wildungen

Der Blick des Bensheimer Bundesligateams geht jetzt in Richtung des überraschend auf den letzten Tabellenplatz abgerutschten HSG Bad Wildungen, wo die Flames am kommenden Samstag (19.), um 19 Uhr, antreten. Hierfür wurde eigens eine Fanfahrt organisiert. Anmeldungen sind bei Andre Schumacher per E-Mail unter fanshop@flames-handball.com möglich. Abfahrt ist um 15 Uhr am GGEW-Sportzentrum (Weiherhausstadion).

Flames: Jessica Kockler, Helen van Beurden, Ines Ivancok (11), Julia Maidhof (9/2), Sarah Dekker (4), Isabell Hurst (4) Lisa Friedberger (5/1), Elisa Stuttfeld (2), Christin Kühlborn (1)  Sarah van Gulik (1), Romana Gerisch und Rugile Bartaseiscute. 

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