Flames: Tagesform der Teams wird entscheiden

Frauenhandball-Bundesliga: „Flames“ treten am Samstag (16.) in Buxtehude an

Wieder jubeln wollen die Bundesligahandballerinnen der „Flames“ am kommenden Samstag (16.) bei ihrem Auswärtsspiel in Buxtehude. Bild © Andrea Müller

Noch keinen Sieg konnten die „Flames“ in ihren bislang 13 Spielen in der Frauenhandball-Bundesliga gegen die Buxtehuder SV verbuchen. Eine Statistik, welche die HSG Bensheim/Auerbach am kommenden Samstag (16.), um 16 Uhr, in Buxtehude gerne verbessern würde. Rein von der Papierform kein unmögliches Unterfangen, haben die Bensheimerinnen doch aktuell mit 5:3 Punkten Platz fünf inne und sind damit direkter Tabellennachbar ihres -allerdings ein Spiel weniger bestrittenen- Gastgebers (4:2 Punkte). „Wir sehen Buxtehude in dieser Saison auch nicht unbedingt als Favorit“, verdeutlichte in einem Gespräch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.

Das Auswärtsspiel der „Flames“ beim Buxtehuder SV wird am Samstag (16.), um 16 Uhr, live im Internet auf www.sportdeutschland.tv unter https://sportdeutschland.tv/handball-bundesliga-frauen/hbf-buxtehuder-sv-vs-hsg-bensheim-auerbach-1 übertragen.

Spiel von Tabellennachbarn

Nach der fast zweiwöchigen Nationalmannschaftspause mit Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft nimmt die Handball Bundesliga Frauen nun wieder Fahrt auf. So finden schon am heutigen Mittwoch (13.) die ersten Ligaspiele statt, weitere Duelle folgen am Samstag. Darunter auch das Match der „Flames“ in Buxtehude. Beide Teams stehen im vorderer Mittelfeld, für Heike Ahlgrimm ein Spiel auf Augenhöhe. „Klar wir haben dort bislang noch nichts geholt, „Buxte“ hat den Heimvorteil und wir eine lange Anfahrt. Trotzdem in diesem Jahr sind die Teams sehr eng beisammen. Wir sind direkte Konkurrenten, die Tagesform wird entscheiden“, so die erfahrene Trainerin. Die Pause kam für die Trainerin nicht unbedingt ungelegen, konnte das Team sich doch in der erste Woche in Trainingseinheiten auf sich konzentrieren und anschließend ein freies Wochenende genießen. „Seit Montag geht der Blick auf das Spiel in Buxtehude“, ergänzte Ahlgrimm. Personell können die „Flames“ mit Ausnahme ihrer Langzeitverletzten Leonie Kockel, Alicia Soffel und Lotta Heider aus dem Vollem schöpfen.

Buxtehude mit Spielen im Soll

„Buxte“ ist bislang mit ihren Spielen im Soll. So stehen zwei ungefährdeten Siegen gegen Sachsen Zwickau (32:25) und SV Union Halle-Neustadt (32:23), bislang eine erwartete 37:31 Niederlage gegen dem amtierenden Deutscher Meister Borussia Dortmund gegenüber. In der Länderspiel-Woche waren gleich fünf BSV-Spielerinnen auf Reisen. So weilte Katharina Filter bei der deutschen A-Nationalmannschaft. Zudem hatte der Schweizer Nationaltrainer Martin Albertsen Charlotte Kähr vom Buxtehuder SV in sein Aufgebot für die EM-Qualifikation berufen und mit Mailee Winterberg, Nele Nickel und erstmals auch Linksaußen Lucia Kollmer waren gleich drei Spielerinnen bei einem Lehrgang der Juniorinnen-Nationalmannschaft. Ihr Comeback im Team von Buxtehude feierte nach einer siebenmonatigen Leidenszeit kürzlich Nationaltorfrau Lea Rühter, auch Rückraumspielerin Isabelle Dölle war einem auskuriertem Bänderriss erstmals wieder dabei. Ob allerdings Torjägerin Liv Süchting wieder zum Kader gehört ist derzeit noch offen. Die  Rückraumspielerin schied im Pokalspiel gegen Zweitligist TuS Lintfort mit Verdacht auf Bänderriss aus.

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