„Flames“ verpflichten Saskia Fackel von den Kurpfalz Bären Ketsch

Simone Spur Petersen und Julia Niewiadomska verlassen HSG Bensheim/Auerbach

Eine erstligaerfahrene Goalgetterin verpflichteten die „Flames“ mit Saskia Fackel vom Ligakonkurrenten Kurpfalz Bären Ketsch. Unser Foto zeigt von links Spielerberater Sascha Lattek, Saskia Fackel, Trainerin Heike Ahlgrimm und Jörg Hirte von der Auerbacher Handball Sport und Marketing GmbH. Foto: © HSG Bensheim/Auerbach Flames

Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach stellen sich im Rückraum neu auf und befinden sich in der finalen Phase der Kaderplanung für die neue Saison. Als zweiten Neuzugang nach Torfrau Vanessa Fehr präsentieren die Südhessen Saskia Fackel vom Ligakonkurrenten Kurpfalz Bären Ketsch. Die Linkshänderin soll zukünftig zusammen mit Leonie Kockel das Duo im rechten Rückraum bilden und erhält bei den Flames einen Zweijahresvertrag. Verlassen werden die Flames im Sommer hingegen die Dänin Simone Spur Petersen und die Polin Julia Niewiadomska.

Erstligaerfahrener Neuzugang 

Saskia Fackel wurde am 05.08.1993 geboren. Sie hat mit 4 Jahren bei ihrem Heimatverein TSG Eintracht Plankstadt mit dem Handball spielen begonnen. 2009 wechselte sie dann zur HSG Mannheim. Seit 2012 spielt sie bei den Kurpfalz Bären und suchte nun  eine neue sportliche Herausforderung. Aufgrund der räumlichen Nähe sind für Saskia Fackel weder ein Arbeitsplatz-, noch ein Wohnortwechsel nötig, was eine schnelle Integration vereinfacht.

„Wir haben mit Saskia eine erfahrene Spielerin geholt, die die 1. und 2. Liga kennt und über viel Erfahrung verfügt. Mit Leo und Saskia haben wir zukünftig ein tolles Gespann im rechten Rückraum. Ich bin froh, dass wir jetzt zwei Linkshänderinnen auf dieser Position in unseren Reihen haben. Saskia passt sehr gut in unser Konzept. Sie ist eine gute Abwehrspielerin, schnell und dynamisch. Ich freue mich, dass Saskia zu uns wechselt, denn ich bin überzeugt, dass sie noch ganz viel Potential in sich hat. Saskia war sehr lange in Ketsch, der Wechsel gibt ihr in meinen Augen noch einmal einen neuen Impuls und ich denke sie kann noch einen weiteren Schritt nach vorne machen“, freut sich Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm über die Verpflichtung ihres Neuzugangs.

„Flames“ war Wunschverein
„Nach 8 Jahren in Ketsch war es für mich Zeit für eine neue sportliche Herausforderung und ein neues Umfeld. Bensheim hat sich direkt bei mir gemeldet und es hat einfach gleich alles gepasst. Auch ein großes Dankeschön an meinen Berater. Die Flames waren mein Wunschverein und nahe meiner Heimat. Außerdem habe ich über die Flames, auch von ehemaligen Spielerinnen, nur Gutes gehört. Ich freue mich auf neue Strukturen, neue Impulse, mit Heike auf eine neue Trainerin, auf die Mannschaft und auf die Fans“, begründete Saskia Fackel voller Vorfreude den Wechsel zu den Flames. „Bei den Kurpfalz Bären möchte ich mich für die vielen schönen Jahre bedanken. Mein Herz hat nach den vielen Jahren mit der Entscheidung gekämpft, aber ich wollte den nächsten Schritt gehen und mich einer neuen Herausforderung stellen“, erklärt sie weiter.

Simone Spur Petersen verlässt „Flames“

Nach drei Jahren wird hingegen Simone Spur Petersen die Flames verlassen. Die sympathische Rückraumspielerin wechselte zur Saison 2018/19 vom VFL Oldenburg zu den Flames. Die Dänin ließ in ihrem ersten Jahr bei den Flames ihr Können einige Male aufblitzen, hatte aber mit den Folgen einer Vorverletzung zu kämpfen. Kaum genesen, zog sich die Skandinavierin einen Kreuzbandriss zu und fiel die komplette Spielzeit 2019/20 aus. Nach fast 20monatiger Verletzungspause feierte sie Anfang November ihr Comeback auf dem Spielfeld.

„Wir haben uns mit Simone zusammen entschieden, dass wir den Vertrag nicht verlängern und jeder seine eigenen Wege weitergeht. Simo muss nach der langen Verletzung den nächsten Schritt für sich machen und das kann sie bei uns nicht tun, da die linke Rückraumposition mit Alicia und Ines besetzt ist. Sie hat sich nach der langen Verletzungspause zurückgekämpft und ich bin froh, dass wir ihr diese Möglichkeit gegeben haben. Das Knie ist wieder vollkommen in Ordnung und sie ist fit. Bis zum Sommer werden wir weiter zusammenarbeiten, damit sie danach den nächsten Schritt gehen kann. Sie muss wieder Spielpraxis auf ihrer Position im linken Rückraum erhalten und ich wünsche ihr, dass sie im neuen Verein die Möglichkeit bekommt zu zeigen, was sie kann“, begründet Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm, warum sich Verein und Spielerin gemeinsam gegen eine Vertragsverlängerung entschieden haben.  

„Wir haben ein gutes Gespräch gehabt und waren uns auch einig in der Entscheidung den Vertrag nicht zu verlängern. Ich möchte mich nach meiner langen Verletzung weiterentwickeln und wieder zurück auf mein altes Niveau kommen. Deswegen suche ich die Herausforderung in einem neuen Verein. Ich bedanke mich für die 3 Jahre, die ich bei den Flames hatte und ich wünsche der  Mannschaft und dem Verein alles Gute für die Zukunft“, kommentiert Simone Spur Petersen die gemeinsame Entscheidung.

Talent Niewiadomska wechselt zu Halle-Neustadt

Rückraumspielerin Julia Niewiadomska wird die Flames ebenfalls im Sommer verlassen. Da die Rückraummitte bereits mit Sarah van Gulik und Lisa Friedberger doppelt besetzt ist und sie mehr Spielanteile für ihre weitere Entwicklung benötigt, wird sie sich dem Ligakonkurrenten SV Union-Halle Neustadt anschließen. Die 19-jährige Polin gehört seit dieser Saison zum Bundesligakader der Flames und ist seit 3 Jahren in der Flames Handballakademie. (red)

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