„Flames“ wollen die Niederlagenserie brechen

Frauenhandball-Bundesliga: Rückraumspielerin Leonie Kockel fällt vier Wochen aus

Wollen am kommenden Samstag in der Frauenhandball-Bundesliga erstmal beim Buxtehuder SV jubeln: die „Flames“. Bild © Andrea Müller

Ein ganz schweres Spiel haben am kommenden Samstag, den 17. Oktober, um 16 Uhr, die „Flames“ in der Frauenhandball-Bundesliga beim Buxtehuder SV zu bestreiten. „Wir haben dort noch nie gewonnen, haben aber die Chance zu punkten. Es wird Zeit die Serie zu brechen“, machte Flames-Coach Heike Ahlgrimm dem Gegner eine Kampfansage. Nach den bisher erreichten 8:2 Punkten ein durchaus mögliches Szenario. Verzichten muss die HSG Bensheim/Auerbach allerdings auf Neuzugang und Rückraumspielerin Leonie Kockel. Die 20-jährige Linkshänderin zog sich am Dienstag im Training einen Nasenbeinbruch zu und wird ihrem Team vier bis fünf Wochen fehlen. Zu sehen ist die Partie auch auf dem Livestream auf „Sportdeutschland.tv“ unter https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-buxtehuder-sv-vs-hsg-bensheim-auerbach-3

Simone Spur Petersen sammelt Spielpraxis

Der Ausfall der von Borussia Dortmund an die Bergstraße gewechselten Leonie Kockel wiegt natürlich schwer, war das Handballtalent in den bisherigen Spielen doch im Rückraum meist auf der Platte. „Das ist natürlich ein Handikap. Wir werden dies aber als Team kompensieren. Ich habe alleine für drei Rückraumpositionen fünf Alternativen“, ist sich die Trainerin ihrer Optionen sicher. Für zwei Spiele nicht dabei ist auch die lange verletzte Simone Spur Petersen. „Was sie nach eineinhalb Jahren Verletzungspause unbedingt braucht ist vor allen Dingen Spielpraxis“, so Heike Ahlgrimm. Diese wird sie nun absprachegemäß bei den an diesem Wochenende in die Saison startenden Junior-Flames sammeln.

Buxte mit aggressiver Abwehr

Der Buxtehuder SV gewann am vergangenen Wochenende in einer Abwehrschlacht mit 17:16 (6:7) ihr Heimspiel knapp gegen Bayer Leverkusen. Allein schon das Ergebnis zeigt was die „Flames“ bei ihrem Auswärtsspiel am kommenden Samstag (17.), um 16 Uhr, erwartet: eine stabile und aggressive Abwehr, obwohl das derzeit auf Platz 11 der Tabelle liegende „Buxte“ bislang mit 131 Treffern mehr Gegentore kassierte als die HSG Bensheim/Auerbach (120). Allerdings auch gegen Schwergewichte wie Ligafavorit Borussia Dortmund oder TuS Metzingen, das am gestrigen Mittwochabend übrigens überraschend zuhause gegen Bayer Leverkusen mit 23:25 Toren verlor.

Zwei deutsche Nationalspielerinnen im Kader

Die sportliche Verantwortung hat beim Buxtehuder SV nach wie vor Trainerfuchs Dirk Leun, der schon seit 2008 in Buxte als Chefcoach fungiert und damit die längste ununterbrochene Amtszeit bei einem HBF-Klub hat. Im Kader der Deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft stehen aktuell vom BSV Torhüterin Lea Rühter und Talent Annika Lott. Der Neuverpflichtung von fünf Spielerinnen vor der Saison stehen allerdings auch schwerwiegende Abgänge von leistungsträgern gegenüber. Top-Torjägerin des BSV ist aktuell mit 28 Toren der auf Platz acht der Scorerliste liegende Neuzugang Caroline Müller-Korn aus Dortmund.     

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