„Flames“ wollen im Hessen-Derby weiter punkten

Frauenhandball-Bundesliga: Am Samstag (10.) mehr Zuschauer gegen Bad-Wildungen zugelassen

Ihr Konto auf 10:0 Punkte in der Frauenhandball-Bundesliga hochschrauben wollen am kommenden Samstag (10.), um 18 Uhr, im Hessen-Derby gegen die HSG Bad Wildungen Vipers die „Flames“. Erstmals sind wieder 298 Zuschauer zugelassen. Unser Bild zeigt Kreisläuferin Isabelle Hurst (rotes Trikot), die bereits 17 Treffer in dieser Saison erzielte. Bild © Andrea Müller

Die „Flames“ wollen auf jeden Fall am Samstag (10.) ihre weiße Weste in der Frauenhandball-Bundesliga behalten und ihr Konto mit einem Heimsieg im Hessen-Derby gegen HSG Bad Wildungen Vipers auf 10:0 Punkte ausbauen. Dies wäre gleichbedeutend mit einer Rückkehr auf Platz eins der Tabelle, den die HSG Bensheim/Auerbach am heutigen Mittwochabend (7.) wie erwartet durch den 25:20 Sieg des Liga-Topfavoriten Borussia Dortmund gegen TuS Metzingen zurückholte. Allerdings weisen die Borussen ein Spiel weniger auf. Die „Flames“ wissen: es ist nur eine Momentaufnahme, wenn auch eine sehr schöne…  

Onlineverkauf von Tagestickets

Anwurf ist um 18 Uhr in der Weststadthalle. Hierbei können die „Flames“ -pünktlich zum Hessen-Derby der Frauenhandball-Bundesliga- wieder auf eine erhöhte Zuschauerzahl bauen. Bekanntlich wurde der Fanbesuch corona-bedingt reduziert. Beim letzten Heimspiel der Bensheimerinnen gegen Bayer Leverkusen wurde das von den Flames-Verantwortlichen eingereichte Hygienekonzept vom Gesundheitsamt genaustens unter die Lupe genommen und geprüft. Jetzt sind in der Weststadthalle wieder 298 Besucher auf den Zuschauerrängen zugelassen. Ab sofort ist es daher möglich, auf der Homepage der „Flames“ unter https://www.flames-handball.com/tickets/ Tagestickets über das Online-System zu erwerben.

Zu sehen ist die Partie auch auf dem Livestream auf „Sportdeutschland.tv“ unter https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-hsg-bensheim-auerbach-vs-hsg-bad-wildungen-vipers

Kader der „Flames“ wieder komplett

Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Dies weiß natürlich auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm. „Die Spiele gegen Bad Wildungen waren immer knapp und hart umkämpft“, erinnert sich die Trainerin. Absolut zufrieden ist sie mit der aktuellen Leistung ihrer Schützlinge. „Die bisherigen Spiele gaben uns viel Selbstvertrauen“, so Heike Ahlgrimm. Erstmals seit langer Zeit kann das Bundesligateam auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Auch die seit eineinhalb Jahren verletzte Dänin Simone Spur-Petersen sitzt wieder auf der Bank. „Wir freuen uns für Simone. Wir müssen natürlich noch abwarten, bis sie ihre volle Leistung wieder abrufen kann“, dämpfte die Trainerin die Erwartungshaltungen. Ebenfalls genesen ist Außenspielerin Sarah Dekker.    

Ehemalige „Flammen“ beim Gegner

Die HSG Bad Wildungen liegt aktuell mit 2:6 Punkten auf Platz 12 der Tabelle und erhielt zuletzt zuhause in einer hartumkämpften Partie gegen den VfL Oldenburg mit knapp 30:31 eine bittere Niederlage, wobei die Vipers viel Einsatz bewiesen und sich auch nach einem Fünf-Tore-Rückstand wieder in die Partie zurückkämpfte. Im Hessen-Derby treffen die „Flames“ auch auf alte Bekannte. So tragen zwischenzeitlich die ehemaligen Bensheimer Spielerinnen Larissa Platen und Torfrau Manuela Brütsch das Trikot von Bad Wildungen. Umgekehrt spielten die Flammen Sarah van Gulik und Helen van Beurden bis 2016 bei den Nordhessen.

Comeback von Sabine Heusdens bei den Vipers

Ein überraschendes Comeback gab zu Rundenbeginn bei den Vipers die erfahrene Rückraumspielerin Sabine Heusdens, die eigentlich nach der letztjährigen Saison ihre Karriere-Aus ankündigte. Grund war eine Verletzung von Rückraumspielerin Vanessa Magg im Kader ihres Teams. Aufpassen muss die HSG Bensheim/Auerbach auf die zurzeit auf Platz drei der Scorerliste stehende Torjägerin Maxime Struijs (27 Tore), auch überzeugte zuletzt die angriffsstarke Annika Ingenpaß. Beste Torschützin der „Flames“ ist derzeit auf Platz 9 Rückraumspielerin Lisa Friedberger, die allerdings 16 ihrer 24 Treffer per Siebenmeter erzielte und dabei viel Nervenstärke bewies. Auf Platz elf folgt Ines Ivancok mit 22 Toren.

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