Für die „Flames“ ein richtiger Brocken zu Gast

Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bensheim/Auerbach empfängt am Samstag Bayer Leverkusen

Einen schweren Gegner empfangen am kommenden Samstag (26.) die „Flames“ in der Frauenhandball-Bundesliga. Der Gast aus Bayer Leverkusen ist schon seit Jahren stetig in der Spitzengruppe der Liga zu finden. Unser Bild zeigt eine Spielszene aus dem letzten Heimspiel gegen Buchholz 08-Rosengarten.

Die Aussicht von oben genießen konnten als überraschender verlustpunktfreier Spitzenreiter der Handball Bundesliga Frauen bis zum gestrigen Mittwochabend (23. September) die „Flames“. Dann waren der Topfavorit der Liga von Borussia Dortmund und die SG BBM Bietigheim mit klaren Siegen gegen den Buxtehuder beziehungsweise dem SV Neckarsulmer SU wieder an der HSG Bensheim/Auerbach vorbeizogen und haben die eigentlichen Ligaverhältnisse zurechtgerückt. Profitiert hatten die „Flames“ bei ihrer Tabellenführung auch davon, dass die Dortmunder ihre Partie gegen Bayer Leverkusen erste Ende Januar ausspielen können. Dies bedeutet: der nächste Gegner der Bensheimerinnen von Bayer Leverkusen hat bislang erst ein Spiel absolviert und ist daher nur schwer einzuschätzen. Das Heimspiel findet am kommenden Samstag, den 26. September, um 18 Uhr, in der Bensheimer Weststadthalle statt. Zu sehen ist es auch im Livestream auf „Sportdeutschland.tv“ unter https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-hsg-bensheim-auerbach-vs-tsv-bayer-04-leverkusen

Leverkusen hat erst ein Spiel

„Da Bayer Leverkusen erst eine Partie gespielt hat, ist die Mannschaft für uns erstmal schwer einzuschätzen. Allerdings hatten sie bei ihrem Auftaktsieg gegen Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt (26:16) souverän gespielt. Leverkusen will immer oben spielen und macht dies schon seit Jahren“, verdeutlichte Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm, die in ihrem nächsten Gegner „einen richtigen Brocken“ sieht. Verzichten muss ihr Team nach wie vor auf die Verletzten Sarah Dekker (Knochödem) und Simone Spur Petersen (Aufbautraining).

Vermutlich nur 250 Zuschauer

Mit mehr Zuschauer als die bereits im ersten Heimspiel vom Kreis-Gesundheitsamt genehmigten 250 Besucher ist aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Duell auf den Rängen wohl noch nicht zu rechnen. Einen Antrag die Weststadthalle mit 20 Prozent Zuschauer auszulasten wurde allerdings von den Verantwortlichen bei den Behörden eingereicht, würde dies doch eine Erhöhung auf 398 Besucher bedeuten. Eine Entscheidung liegt derzeit noch nicht vor. Bis auf Weiteres ist die Fan-Unterstützung für die „Flames“ daher überwiegend auf Dauerkarten-Inhaber und Sponsoren beschränkt. Allerdings verzichteten ein paar Dauerkarteninhaber auf ihr Besuchsrecht und stellten ihren Sitzplatz für ein Tagesticket zur Verfügung. Einige wenige sind daher unter https://www.flames-handball.com/tagestickets-fuer-samstag-verfuegbar/ über die „Flames-Homepage zu erwerben.

Bayer Leverkusen ist Spitzenteam

Bayer Leverkusen ist das Ur-Gestein der Liga. Seit Gründung der Bundesliga sind sie in der Beletage dabei und schlossen die vergangene Saison mit dem Lockdown auf Platz sechs ab. Direkt im Anschluss verließen allerdings drei Stammkräfte -unter anderem die ehemalige Flames-Spielerin und Nationalspielerin Jennifer Rode zu Borussia Dortmund- das Team der Rheinländerinnen. Leverkusen setzt daher weiter auf seine hervorragende Jugendarbeit. So konnte der Verein mit seiner weiblichen A-Jugend seit 2013 mittlerweile viermal die Deutsche Meisterschaft feiern und rekrutierte auch für diese Saison weitere Talente. Dreh- und Angelpunkt sind allerdings weiter Nationalspielerin Mia Zschocke, Routinier Svenja Huber, die Litauerin Zivile Jurgutyte (41) und Spielmacherin Mareike Thomaier, die kürzlich ebenfalls eine Einladung für den Kader des DHB-Teams für die nächsten beiden Länderspiele gegen die Niederlande erhielt. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Länderspielerfahrene und zuletzt in Frankreich spielende Senegalesin Fanta Keita und Linksaußen Zoë Sprengers. Auch die 20-jährige Niederländerin steht schon im erweiterten Kader des Weltmeisters.

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