Fußballer der TSV Auerbach II steigen in B-Klasse auf

Hessischer Fußballverband beschließt vorzeitiges Saisonende/Aufstiegsendscheidung mit Quotientenregel/Keine Absteiger

Jetzt ist die Entscheidung endgültig gefallen: der Außerordentlicher Verbandstag des Hessischen Fußballverbandes beschließt aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie das vorzeitige Ende der Saison 2019/2020. 287 Delegierte hatten sich per Videokonferenz an der Veranstaltung beteiligt. Damit wird die betreffende Spielzeit zum 30. Juni 2020 abgebrochen. Die Wertung der Tabelle wird mit Hilfe der Quotienten-Regelung vorgenommen. Es gibt Aufsteiger gemäß des Spielgeschehens, aber keine Absteiger. Auch der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen erfolgt nach der Quotientenregel.

Erste Senioren bleiben in Kreisoberliga

Für die Seniorenmannschaften der TSV Auerbach bedeutet dies, dass die zweite Mannschaft gemeinsam mit der Tvgg Lorsch 2 den Aufstieg von der C- in die B-Klasse geschafft hat. Knapp den Aufstieg verfehlt hat dagegen als Tabellenvierter mit nur einem Punkt hinter dem Tabellenzweiten die ersten Senioren. Da die beiden Führenden SG Unter-Abtsteinach II und TV Lampertheim aus unterschiedlichen Gründen verzichteten, schaffte das Team vom FC Fürth den direkten Wiederaufstieg. Die Mannschaft von TSV-Trainer Toni Bozanovic stand als Tabellenvierter zwar auf einen Relegationsplatz, allerdings rückt Groß-Gerau als Quotientenbester einer Dreier-Runde in die Gruppenliga auf. In die A-Klasse aufsteigen werden als Vize-Meister übrigens auch die Fußballer des SC Rodau.

Demokratische Entscheidung

„Die Entscheidung, die Saison der hessischen Amateurligen aufgrund der bekannten Einschränkungen durch die Verbreitung des Coronavirus vorzeitig zu beenden, ist -diskutiert und vorbereitet in den Kreisen und Regionen- auf unserer höchsten demokratischen Ebene gefallen. Mit diesem breiten Konsens schließen wir nun die Spielzeit 2019/2020 ab und gehen die kommende Saison in der Hoffnung an, diese mit dem gewohnten vollständigen Spielbetrieb absolvieren zu können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

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