Handballtalent Leonie Kockel wechselt zu den „Flames“

Frauenhandball-Bundesligist „Flames“ setzt weiter auf die Karte Jugend

Seinen ersten Neuzugang für die kommende Bundesligasaison präsentierten jetzt die „Flames“ und setzen dabei weiter auf die Karte Jugend. So wechselt Handballtalent Leonie Kockel von Borussia Dortmund an die Bergstraße. Bild © Flames Handball

Leonie Kockel wechselt im Sommer vom aktuellen Tabellenführer Borussia Dortmund an die Bergstraße. Die 20-jährige gewann letztes Jahr mit den Schwarz-Gelben die deutsche A-Jugend Meisterschaft und war dabei maßgeblich am Erfolg beteiligt: Sie warf das entscheidende Tor zum 22:21-Sieg im Finale gegen Bayer Leverkusen.

Nun öffnet die im rechten Rückraum agierende Linkshänderin mit dem Wechsel nach Südhessen ein neues Kapitel in ihrer Karriere. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei den Flames! Die Gespräche sind in sehr sympathischer Atmosphäre verlaufen und ich bin sehr froh über das Vertrauen, welches mir als junge Spielerin entgegengebracht wurde“, schaut die U 20–Nationalspielerin auf ihre Zukunft nach der Saison 2019/2020. 

Sportlich weiterentwickeln

Leonie Kockel kam über die Stationen TSG Sprockhövel und der JSG Hattingen–Welper zur Borussia; die in Witten geborene A-Jugend-Meisterin gehört dem Bundesligakader des BVB seit 2018 an. Bei den Flames erhofft sie sich einen weiteren Schub in ihrer Entwicklung und freut sich auf ihr neues Team: „Heike hat mich schon in unseren ersten Gesprächen sofort auch menschlich überzeugt und ich glaube, dass ich sehr viel von ihr lernen und mich spielerisch weiterentwickeln kann. Bensheim hat eine tolle Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen, von denen ich mir sicher auch einiges abgucken kann. Ich freue mich sehr darauf, bald Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen!“

Trainerin Heike Ahlgrimm: „Wir sind sehr glücklich, eine weitere junge Spielerin in unseren Reihen begrüßen zu können, ich freue mich sehr auf die Arbeit mit Leonie! Es ist eine Auszeichnung für uns, ein solches Talent für die Flames zu begeistern – dies bestärkt uns abermals, unseren eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Wir werden Geduld beweisen und alles in die Waagschale werfen, um unsere „Youngster“ weiterzubringen. Eine Aufgabe, die uns allen sehr viel Freude bereitet!“

Grundgerüst der Mannschaft steht

Die Flames setzen damit weiterhin auf die Karte „Jugend“ und wollen mit der Mixtur aus jungen, entwicklungsfähigen Spielerinnen und bewährten Kräften in die Zukunft gehen. „Wir heißen unseren ersten Neuzugang Leonie Kockel sehr herzlich bei den Flames willkommen! Unser Grundgerüst um die beiden Torhüterinnen Jessica Kockler und Helen van Beurden, Spielmacherin Sarah van Gulik und der variabel einsetzbaren Lisa Friedberger steht. Um dieses Quartett herum wollen wir auch zukünftig eine schlagkräftige Truppe stellen, Leonie passt dazu perfekt in unser Anforderungsprofil. Die Verhandlungen mit weiteren Akteurinnen aus dem aktuellen Kader und Neuzugängen befinden sich zudem in einer finalen Phase“, beschreibt Geschäftsführer Jörg Hirte die Planungen des Bundesligisten. (red)

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