Hessische Volleyballligen spielen frühestens wieder im Januar

Deutscher Volleyballverband entscheidet gesondert über Spielbetrieb der Regionalliga

Der Spielbetrieb der dem Hessischen Volleyballverband (HVV) zugeordenten Ligen wurde verlängert und findet frühestens im Januar wieder statt. Dies beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Landspielkommission des Verbandes. Grund ist die aktuellen Pandemiesituation und die daraus resultierenden fehlenden Trainingsmöglichkeiten. Betroffen von der Regelung ist der komplette Erwachsenenbereich bis zur Oberliga sowie der Breiten- und Freizeitsport, Jugend- und Seniorenbereich. Noch keine Entscheidung wurde für den Spielbetrieb in den Regionalligen getroffen, in der unter anderem auch die erste Damenmannschaft der TSV Auerbach beheimatet ist. Dieser Beschluss liegt in der Hand des Deutschen Volleyballverbandes.

Erwachsene spielen nur noch Einfachrunde

Aktuell rechnet der HVV damit, dass eine Wiederaufnahme der Spiele frühestens Ende Januar oder Anfang Februar erfolgen kann. Die Seniorenmeisterschaften vom 05.12.2020 werden auf den 06.02.2021 verlegt. Damit zu rechnen ist, dass auch bei der Jugend im Jahr 2020 kein normaler Trainingsbetrieb und auch kein Spiel mehr stattfinden wird. Ebenso zeichnet sich für die Erwachsenenrunde ab, dass eine normale Erwachsenenrunde nicht mehr durchführbar ist. Basierend auf der Annahme, erst nach den Feiertagen das Training und kurz darauf auch die Spieltage wieder aufzunehmen, erscheint den Verantwortlichen -selbst bei Verlängerung der Saison- es als nicht realistisch, noch eine komplette Hin- und Rückrunde spielen zu können. Daher wird die laufende Saison bereits jetzt in eine Einfachrunde umgewandelt. Das bedeutet, jedes Team spielt nur einmal gegen die anderen Mannschaften der Liga, einschließlich der bereits gespielten Begegnungen. An den Details zur Wertung, zum Auf- und Abstieg, sowie zu möglichen Relegationsspielen einer solchen Einfachrunde wird aktuell noch gearbeitet.

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