Kreisläuferin Dionne Visser fällt länger aus

„Flames“ am Samstag im Achtelfinale des DHB-Pokals in Halle-Neustadt

Fällt voraussichtlich aufgrund einer Verletzung monatelang aus: Flames-Kreisläuferin Dionne Visser (rechts). Bild © Andrea Müller

Sechzehn Teams von der dritten bis in die erste Liga treten in diesen Tagen in acht Spielen im Achtelfinale des DHB-Pokals der Handball-Damen gegeneinander an. Alle haben ein Ziel: Die Teilnahme am OLYMP Final4 am 23. und 24. Mai 2020 in der Stuttgarter Porsche-Arena. Hierbei treffen die Bundeligahandballerinnen der „Flames“ am kommenden Samstag (2.11.), um 19 Uhr, im Pokalfight bei der SV Union Halle-Neustadt auf einen alten Bekannten. Zahlreiche Duelle in der zweiten und noch im letzten Jahr in der ersten Liga zeugten von spannenden Spielen. Das Pokalspiel kann im Livestream von Sportdeutschland.TV unter https://handball-deutschland.tv/handball-bundesliga-frauen mitverfolgt werden.

Halle-Neustadt auf Wiederaufstiegskurs

Es ist ein Spiel erste Liga gegen zweite Liga und zumindest von der Papierform sind die Rollen klar verteilt. Trotzdem wird die Aufgabe für die „Flames“ nicht einfach. Die „Wildcats“ haben nach ihrem Erstligaabstieg in der vergangenen Saison zurück in die Spur gefunden und einen ähnlichen personellen Wechsel wie die HSG Bensheim/Auerbach vollzogen. Fünf teurere ausländische Profi-Spielerinnen haben den Verein lassen, die gleiche Anzahl neue Spielerinnen -überwiegend aus der zweiten und dritten Liga- kamen bei den Hallenserinnen dazu. Darunter aber auch die langjährige Nationalspielerin Saskia Lang. Die Integration scheint gelungen, bewahrten die „Wildcats“ doch nach sieben Spielen mit 14:0 Punkten ihre weiße Weste und liegen an der Tabellenspitze der zweiten Bundesliga auf Wiederaufstiegskurs. Dreh- und Angelpunkt der „Wildcats“ ist die erstligaerfahrene Spielmacherin Sophie Lütke, die auch aktuell mit einem Schnitt von fast neun Toren pro Spiel an der Spitze der Scorerliste der zweiten Handballbundesliga rangiert. Auf Platz sechs folgt schon Saskia Lang mit einem Schnitt zwischen 6 und sieben Toren.

„Wir müssen aufpassen. Halle-Neustadt war in der letzten Saison als Absteiger im Final-Four-Turnier und hat aktuell einen guten Lauf. Wir wollen auf jeden Fall in die nächste Runde und haben dafür auch das entsprechende Selbstvertrauen“, stellte Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm in einem Gespräch mit der Onlinezeitung unmissverständlich klar.  

Dionne Visser länger verletzt

Verzichten müssen die „Flames“ in den nächsten Monaten auf Kreisläuferin Dionne Visser. Der sofort erfolgreich eingeschlagene Neuzugang zog sich schon nach zehn Minuten beim letzten Bundesligaspiel bei der HSG Bad Wildungen einen Knorpelschaden im rechten Knie zu und muss vermutlich operiert werden. Kein schönes Geburtstagsgeschenk für die gerade in der vergangenen Woche 23 Jahre alt gewordene Niederländerin. Das Team braucht daher Ersatz. „Wir schauen intern und extern auf dem Markt. Machen uns aber keinen Druck“, so Heike Ahlgrimm. Neben Dionne Visser müssen die „Flames“ noch auf ihre Langzeitverletzten Simone Spur Petersen und Carolline Dias Minto verzichten.

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