Restprogramm der „Flames“ nach der Quarantäne steht fest

Frauenhandball-Bundesliga: Meist milde Corona-Verläufe bei den Betroffenen

In häuslicher Isolation befindet sich bereits seit dem 3. April Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm (Bild) mit ihren Spielerinnen. Jetzt wurde das Restprogramm der Bundesliga-Handballerinnen festgelegt. Bild © Andrea Müller

Die „Flames“ haben ein echtes Corona-Problem. Das Virus beeinträchtigt enorm den Spielplan der „Flames“ in der aktuellen Saison der Frauenhandball-Bundesliga. Kurz vor dem Saisonendspurt hat es das Team bekanntlich so richtig erwischt. So befinden sich seit dem 3. April ein Großteil der Spielerinnen sowie des Trainer- und Betreuerteams in häuslicher Isolation. Angeordnet sind vom Bergsträßer Gesundheitsamt drei Wochen, mit einem negativen Test könnte die Quarantäne nach zwei Wochen früher beendet werden. Geht alles glatt, kommt es auf dem sportlichen Sektor allerdings erstmal knüppeldick. Sechs Spiele wären unter normalen Umständen noch bis zum 22. Mai zu absolvieren. Ein Match wurde aus Termingründen bereits gecancelt und geht mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren kampflos an den designierten Deutschen Meister Borussia Dortmund.

Meist milde Verläufe

Die Unwägbarkeiten der Pandemie begannen für die Bundesligaspielerinnen am 3. April, unmittelbar vor dem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sportunion. Die ersten positiven Tests wurden gemessen, in der folgenden Woche sollten noch weitere folgen. Nach den erst kürzlich erlittenen schweren Sportverletzungen bei drei Spielerinnen für die Bensheimerinnen ein weiter Schlag ins Kontor. „Wir sind froh, dass die Erkrankungen erst gegen Ende der Saison auftraten“, äußerte Geschäftsführer Michael Geil im Gespräch mit der Onlinezeitung. Nachvollziehbar, denn nach einer dreiwöchigen Quarantäne mit dem Verbot körperlicher Anstrengungen können die Handballerinnen noch lange nicht bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens sein. Die Verläufe seinen bei der Mehrheit der Betroffenen mild. Das ist die positive Nachricht. Allerdings würden auch vereinzelt stärkere Symptome auftreten.

Fünf Spiele in drei Wochen

Noch am heutigen Montag (19.) werden die ersten PCR-Tests bei infizierten Spielerinnen durchgeführt, am Mittwoch folgen weitere. Dann heißt es erstmal die weiteren gesundheitlichen Entwicklungen abzuwarten. In der ersten Maiwoche folgt schließlich ein ausgiebiger medizinischer Check, so dass theoretisch das erste Spiel wieder am 8. Mai gegen den Thüringer HC in der Weststadthalle stattfinden könnte. „Wir wollen die Saison natürlich sportlich beenden. Die Gesundheit der Betroffenen geht aber vor. Ein Risiko gehen wir auf keinen Fall ein“, stellte Michael Geil unmissverständlich klar.   

In Absprache mit Verantwortlichen der HBF (Handball Bundesliga Frauen) wurde das ursprünglich für den 1. Mai vorgesehene Spiel gegen Borussia Dortmund gestrichen. Die anderen Matchs sollen nach Möglichkeit ausgetragen werden, zumal es für den ein oder anderen Gegner noch um die Qualifizierung für internationale Wettbewerbe geht. Fünf Spiele stehen -meist gegen vor den „Flames“ in der Tabelle platzierte Gegner- auf dem Plan. Stressige drei Wochen für die Leistungssportlerinnen. Das letzte Saisonspiel gegen TuS Metzingen musste sogar auf einen Termin (25. Mai) nach dem offiziell geplanten Saisonende verlegt werden. Aber auch so gibt es keine Sicherheiten, dass tatsächlich alle Flames-Spielerinnen an Bord sind.  

Die restlichen Spiele der „Flames“:

Samstag, 1. Mai: Borussia Dortmund – Flames: Kampflos für Dortmund
Samstag, 8. Mai, 18 Uhr: Flames – Thüringer HC
Freitag, 14. Mai, 19:30 Uhr: Flames – Neckarsulmer Sport-Union  
Mittwoch, 19. Mai, 19:30 Uhr: SV Union Halle-Neustadt – Flames
Samstag, 22 Mai, 18 Uhr: HSG Blomberg-Lippe – Flames
Dienstag, 25. Mai, 19:30 Uhr: Flames- TuS Metzingen

Alle zusammen auf`s Trikot

Eine besonderen Highlight für alle Flames-Fans gestalten die HSG-Verantwortlichen aktuell mit der Aktion Dein Stammplatz. Auf Deinem Trikot lassen die Flames ab sofort den Traum eines jeden Fans wahr werden: Einmal auf dem Trikot der Flames stehen, mit dem jeder Fan und vor allem jede Spielerin nächste Saison in ganz Deutschland die Hallen zum Beben bringt. So können sich die Fans einen Platz mit ihrem Wunschnamen (Vor- und Nachname auch möglich) auf die Rückseite der Trikots sichern. Jeder Name erscheint mindestens zwei Mal auf jedem Trikot, egal ob Spielerin- oder Fan-Trikot.

Der Fan-Name kostet 99 Euro, mit der Bestellung eines Trikots 159 Euro, wobei der Fan im letztgenannten Fall 15 Euro sparen könnte. Die Anzahl der Namen ist begrenzt. Sobald alle Plätze verkauft sind, endet die Aktion. Auch ist der Zeitrahmen aufgrund der anstehenden neuen Saison zeitlich begrenzt.

Das Bestellformular zum Download: 03_Bestellformular_Trikot-2021.pdf (flames-handball.com)

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